Forderung des Seniorenbeirats

Corona-Impftermin: Senioren kriegen Hilfe im Penzberger Rathaus

Anlaufstelle Rathaus Stadt Penzberg Impfung Corona
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Hilfe beim Impf-Termin: Die Stadt Penzberg richtet im Rathaus eine Anlaufstelle für Senioren ein.
  • Andreas Baar
    VonAndreas Baar
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Penzberg - Die Stadt Penzberg richtet für ihre Senioren eine zentrale Hilfe für Corona-Impftermine ein. Das hatte der Seniorenbeirat gefordert.

Die zentrale Anlaufstelle „zur Hilfe bei der Registrierung eines Impftermins“ geht am Montag (22. März) im Rathaus in Betrieb, teilt die Stadtverwaltung mit. Diese Stelle hatte in jüngster Zeit Siegfried Höfler, Vorsitzender des Penzberger Seniorenbeirats, gefordert. „Das braucht es unbedingt“, so Höfler gegenüber der Rundschau: Viele Senioren hätten Unterstützung bei der Terminvereinbarung nötig. Höfler hatte jüngst noch einen Brandbrief an Bürgermeister Stefan Korpan (CSU) geschrieben und um eine offizielle Infokampagne des Rathauses zur Impfsituation im Landkreis Weilheim-Schongau gebeten. .

Hier gibt es Hilfe

Ab Montag, 22. März, können sich Penzberger Senioren in der Rathausverwaltung zu den bekannten Öffnungszeiten an Monika Engel wenden. Dort wird ihnen bei der Anmeldung im Peißenberger Corona-Impfzentrum geholfen. Kontakt: Telefon 08856/813-512 oder E-Mail an monika.engel@penzberg.de. Das Angebot richtet sich allerdings zunächst an impfberechtigte Senioren über 80 Jahre in der Priorisierungsgruppe 1. Die Stadt bittet deshalb darum, dass die Hilfe zunächst nur von dieser Altersgruppe in Anspruch genommen wird.

Im Rathaus fiel der Wunsch nach einer Anlaufstelle jetzt auf fruchtbaren Boden. Bürgermeister Korpan „unterstützt die Anfrage des Seniorenbeirates“, heißt es. Das Thema war zuletzt auch im Stadtrat angesprochen worden. „Die Stadt Penzberg ist zwar nicht für die Impfungen zuständig und kann auch keinen Impfstoff besorgen“, so Korpan - allerdings wolle man mit den städtischen Möglichkeiten die Senioren unterstützen.

Mitfahrgelegenheiten nach Peißenberg

Der Seniorenbeirat hatte zudem Hilfen für die Fahrten zum Impfzentrum in Peißenberg ins Spiel gebracht. Das Zentrum im ehemaligen Peißenberger Krankenhaus wird von den Johannitern betrieben. Vorsitzender Höfler nannte Taxigutscheine oder einen Shuttle-Bus als Möglichkeiten. Senioren, die keine Angehörigen oder Nachbarn in Penzberg haben, können sich jetzt ebenfalls an die neue Anlaufstelle wenden: Man werde versuchen, „eine Mitfahrgelegenheit nach Peißenberg zu organisieren.“, heißt es aus dem Rathaus.

Außenstelle vorerst vom Tisch

Kein Thema ist derzeit die angedachte Impf-Außenstelle in Penzberg mehr. Bislang war ein Standort am örtlichen Klinikum im Gespräch gewesen. Start sollte im April sein. Davon ging man jedenfalls im Rathaus bis vor Kurzem aus. Die Außenstelle wurde „aufgrund der geänderten Impfstrategie der Staatsregierung, die Hausärzte bei der Impfung hinzuzuziehen, jedoch auf Eis gelegt“, teilt die Stadtverwaltung nun mit. Ganz vom Tisch ist die Idee allerdings nicht: Sollte sich an der derzeitigen Strategie etwas ändern, stehe die Stadt mit geeigneten Räumlichkeiten bereit, heißt es.

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