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Deutsche Leichtathletik-Meisterschaft: Andreas Kölbl wird Vierter in Berlin

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Von: Max Müller

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Ganz reichte es nicht: Andreas Kölbl (mitte) wurde am Ende Vierter. © Markus Brennauer

Penzberg – Zwei Sportler des TSV Penzberg konnten gute Ergebnisse bei der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaft in Berlin erzielen. Der Sindelsdorfer Andreas Kölbl (27) wurde Vierter über 400-Meter-Hürden und der Penzberger Nick Jäger (22) wurde Achter über 3000-Meter-Hindernis.

Es war das beste Ergebnis in der Geschichte des TSV Penzberg bei der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaft: Andreas Kölbl holte einen vierten Platz über 400-Meter-Hürden mit einer Zeit von 52,22 Sekunden. „Hätte mir jemand vor den Meisterschaften den vierten Platz angeboten, hätte ich diesen sofort dankend angenommen“, meinte der Sindelsdorfer, „doch nun, nach der knapp verpassten Medaille, bin ich schon ein wenig enttäuscht. Denn dieses Finale heute war vielleicht eine einmalige Chance.“ Am Ende fehlten dem 27-Jährigen 0,36 Sekunden auf Lennart Roos (LG Rhein-Wied), der die Bronzemedaille gewann.

Jäger auf Platz acht

„Ich habe heute vor allem bei der Überquerung der Hindernisse nicht in meinen Rhythmus gefunden und deshalb immer ein wenig Zeit verloren“, gestand Nick Jäger nach dem Rennen. Der Penzberger wurde achter im Finale über 3000-Meter-Hindernis. Mit einer Zeit von 8:51,52 Minuten blieb der 22-Jährige deutlich über seiner Bestzeit. „Dies war aber vor allem dem Rennverlauf geschuldet“, berichtete TSV-Coach Markus Brennauer.

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Der Penzberger Nick Jäger (3.v.l.) wurde Achter bei der Deutschen über 3000-Meter-Hindernis. © Markus Brennauer

Bis zum Schlussspurt konnte Jäger den Anschluss halten, aber in der letzten Runde zog die Konkurrenz das Tempo nochmal an. „Der Endspurt ist nicht Nicks Stärke“, so Trainerin und Mutter Melanie Jäger, die aber mit dem Rennen zufrieden war.

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