Genug gewartet

Post im Supermarkt: FLP fordert Kreisel am Rewe

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Wollen jetzt erst Recht am Rewe-Markt die große Kreisellösung: Jack Eberl, Michael Kühberger und André Anderl (von links).

Penzberg – Schon bald zieht die Postbank-Filiale an der Philippstraße aus. Stattdessen zieht die Deutsche Post ein, nicht jedoch in das fast hundert Jahre alte Gebäude an der Philippstraße, sondern in den Rewe-Markt. Und das hat Folgen für den Verkehr, glaubt man der FLP. 

Das Gebäude versprüht einen gewissen Zauber, den Zauber der Nostalgie. Kein Wunder, denn das Haus an der Philippstraße, in dem die Filiale der Postbank verweilt, ist fast hundert Jahre alt. Doch schon bald wird es leer stehen. Denn während der Beton Jahrzehnte unbeschadet überdauert hat, sieht es mit dem Briefwesen anders aus, zum Bedauern der FLP, die nun Handlungsbedarf an der Straße des 28. April 1945 sieht und dort, wegen der künftigen Poststelle, einen großen Kreisverkehr fordert.

Wer am 18. März noch einen Brief abgeben möchte und sich auf den Weg in die Philippstraße macht, sollte Gas geben. Denn um 12.30 Uhr macht die Filiale dicht, für immer. Im Gegenzug soll die Deutsche Post in den Rewe-Markt an der Straße des 28. April 1945 einziehen. Dadurch sehen sich Michael Kühberger, Jack Eberl und André Anderl von der FLP in ihrer bereits vor Monaten geäußerten Forderung bestätigt: „Wir müssen nun feststellen, dass unsere Forderung im Stadtrat für eine große Kreisellösung von Anfang an der richtige Weg war“, betont das Trio in einer Pressemitteilung. Schließlich werden ab dem 18. März, wenn der Schalter zwischen Backwaren und Gemüseabteilung öffnet, noch mehr Kunden den Rewe-Parkplatz ansteuern. „Wir sollten hier nicht länger warten und die Pläne für eine große Lösung mit großem Kreisel und eigener Zufahrt auf das Rewe-Gelände planen“, so der FLP-Appell. Mit einer Postfiliale an diesem Standort ändere sich nämlich die Verkehrslage, die ohnehin schon „etwas angespannt“ sei. 

Darüber hinaus setzt die FLP bei der Bewältigung des Penzberger Verkehrsproblems auf ein Konzept mit dem Arbeitstitel „E-Mobil Penz­berg“. Wie der Name schon sagt, will die Fraktion dabei die Elektromobilität vorantreiben, was konkret bedeutet, dass es an mehreren Stationen in der Stadt die Möglichkeit geben soll, ein E-Bike oder auch einen E-Roller auszuleihen. Und auch ein E-Shuttlebus soll schon bald durch Penzberg rollen, „so ist von Jung bis Alt was dabei“, glaubt man bei der FLP. ra

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