Im Gewerbegebiet „Mühltal“

Ein neuer Bauhof für Habach

Ortsschild von Habach am neuen Gewerbegebiet „Mühltal“.
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Im Gewerbegebiet soll der Bauhof seinen Platz finden.

Habach – Die Kommune Habach will sich im Gewerbegebiet „Mühltal“ einen Bauhof errichten. Der Gemeinderat machte nun den Weg für einen Architektenwettbewerb frei.

Die Situation in Habach ist alles andere als befriedigend. Der gemeindliche Bauhof fristet sein Dasein neben dem Feuerwehrhaus. Bürgermeister Michael Strobl spricht eher von einer „kleinen Werkstatt“ samt einem Lager. Zudem werden noch diverse Stadel genutzt. Alles in allem keine idealen Arbeitsbedingungen für die zwei Mitarbeiter. Deshalb soll ein Neubau her. Im Blick hat die Gemeinde bereits seit Längerem ein eigenes Grundstück im Gewerbegebiet „Mühltal“. An der nordöstlichen Seite liegt die in Frage kommende rund 2000 Quadratmeter große Fläche. „Die haben wir extra freigehalten“, sagt Strobl.

Wettbewerb für Planer

Angedacht ist ein 30 Meter auf 14 Meter großer Neubau. Dafür wollen die Habacher eigens einen Architektenwettbewerb ausloben. Fünf Büros will der Bürgermeister dazu einladen, die Unterlagen sollen heuer noch rausgeschickt werden. Der Gemeinderat machte in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Weg für das weitere Vorgehen frei. Wie Strobl auf Rundschau-Nachfrage sagt, wurde die Verwaltung beauftragt, die entsprechenden Infos über den Ablauf vom Gemeindetag einzuholen. Den Planungswettbewerb will Strobl Anfang 2021 realisieren, Baubeginn könnte idealerweise bereits ebenfalls im kommenden Jahr sein. Dass der Neubau notwendig ist, daran lässt der Rathauschef keinen Zweifel. Der Bedarf sei vorhanden, betont Strobl. „Jetzt ist alles auf drei Stationen verteilt. Das ist viel zu umständlich und auch schlecht für die Geräte, weil sie im Freien stehen.“

Neuen Schlepper angeschafft

Die erste Neuanschaffung für den Bauhof hat der Habacher Gemeinderat bereits in der Oktober-Sitzung bei einer Nein-Stimme abgesegnet: Für rund 98.000 Euro wurde bei der BayWa in Murnau ein Kommunalschlepper angeschafft, teilt Strobl auf Nachfrage mit. Für das Geld gibt es einen 110 PS starken Fendt Vario mit Frontlader. Der jetzige John-Deere-Bulldog ist mit seinen circa 25 Jahren in die Jahre gekommen, begründet der Bürgermeister die Investition. Über die Zukunft des alten Traktors ist noch nicht entschieden – das Gefährt soll verkauft werden. Andreas Baar

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