Zuversicht und Wohlwollen

Im Breitfilz wird aufgeräumt, weil die Schrebergärten wohl schon bald wieder genutzt werden dürfen

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Ramadama im Breitfilz: Derzeit wird viel weggeworfen, damit dort wieder Normalität einziehen kann.
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Ramadama im Breitfilz: Derzeit wird viel weggeworfen, damit dort wieder Normalität einziehen kann.
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Ramadama im Breitfilz: Derzeit wird viel weggeworfen, damit dort wieder Normalität einziehen kann.
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Ramadama im Breitfilz: Derzeit wird viel weggeworfen, damit dort wieder Normalität einziehen kann.

Penzberg – Bürgermeister Stefan Korpan ist zuversichtlich, dass die Schrebergartenanlage im Breitfilz schon bald wieder genutzt werden kann. Und er ist mit seinem Optimismus nicht alleine, denn der Stadtrat stimmte am Dienstag dem Bau eines Löschwasserbehälters im Breitfilz zu und ebnete damit schon einmal den Weg zur Sicherstellung des dort erforderlichen Brandschutzes.

Wie Korpan erklärte, habe Landrätin Andrea Jochner-Weiß zugesichert, das von ihrer Behörde ausgesprochene Nutzungsverbot „wohlwollend“ zu überdenken, wenn die Anlage einer entsprechenden Ordnung zugeführt werde. Dabei ist die Ertüchtigung der Wege ein wesentlicher Punkt, auf den auch Christian Abt (CSU) in seiner Funktion als Kommandant der Penzberger Feuerwehr mit Nachdruck verwies: „Es darf keine Sackgassen mehr geben“, sagte er. Die Konzeption eines neuen Wegenetzes sei in Zusammenarbeit mit dem „Team Breitfilz“, das die Zukunft der Anlage in Zusammenarbeit mit der Stadt sichern will, bereits geschehen, erklärte Stadtbaumeister Justus Klement. 

Das „Team Breitfilz“, in dem sich einstige Pächter zusammengeschlossen haben, ist derzeit ohnehin gefordert: Bei einer Aufräumaktion hat man in den vergangenen Tagen, zusammen mit ehemaligen Pächtern, denen bereits vor längerem aus sicherheitsrelevanten Gründen die Pachtverträge gekündigt worden waren, zahlreiche Parzellen wieder in einen ordentlichen Zustand gebracht. Dabei hat man Unrat beseitigt, bis dato verbotene Instandhaltungsarbeiten durchgeführt und teils ganze Hütten beseitigt. Noch bis Ende Juli sollen weitere Aktionen stattfinden. Beim „Team Breitfilz“ hofft man deshalb auf eine anhaltend gute Stimmung bei den Schrebergärtnern. „Die gesamte Aktion war bisher von einem sehr positiven Miteinander geprägt“, betont Paul Hattemer. Und mit Blick auf eine baldige Nutzungsfreigabe erklärt er: „Die Unterstützung durch Bürgermeister Stefan Korpan könnte kaum besser sein.“ Hattemer zeigt sich jedenfalls zuversichtlich, dass die Schrebergärten im Breitfilz schon bald wieder bewirtschaftet werden können. Und deshalb betont er auch: Die von der Stadt geforderte Gründung eines Vereins, der sich um das Breitfilz kümmert, „wird nun zu einem Muss“. dd

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