1. dasgelbeblatt-de
  2. Lokales
  3. Penzberg

Eisenbahner strahlen: ESV Penzberg freut sich über neues LED-Flutlicht

Erstellt:

Von: Andreas Baar

Kommentare

penzberg-esv-led-flutlicht
Einweihungsspiel beim ESV Penzberg: Fototermin im Schein der neuen LED-Scheinwerfer. © ESV Penzberg

Penzberg – Der ESV Penzberg hat nun eine moderne LED-Flutlichtanlage für sein Sportgelände. Zur Einweihung gab es einen besonderen Kick.

Die Stadt war dem Ruf der Eisenbahner (bei denen Bürgermeister Stefan Korpan einst Trainer war) gefolgt und hatte für das Spiel gegen die vereinseigene AH eine Auswahl auf das Feld geschickt. Korpan und sein zweiter Bürgermeister Markus Bocksberger führten ihr Team an. Zum Sieg reichte es aber für die kommunalen Kicker nicht. In einem „sportlich fairem, aber engagiert geführtem Kampf“, so ESV-Vorstand Michael Kügler, behielt die AH mit 8:2 die Oberhand. Die rund 50 Zuschauer hatten jedoch angesichts neuen Lichts „hervorragende Sicht“ auf das von ESV-Spitzenschiedsrichterin Ariane Fichtl souverän geleitete Match, so der Vereinschef.

penzberg-esv-flutlicht-led
An der Pfeife: (v.l.) Alexander Kügler (ESV-Schiedsrichter), Klemens Wind (Schiedsrichterobmann im Kreis Zugspitze), Jens Hoffmann (ESV-Schiedsrichter und Assistent beim Spiel)), Ariane Fichtl (Schiedsrichterin beim ESV und Spielleiterin), Michael Kügler (1. Vorstand und ESV-Schiedsrichter sowie Assistent beim Spiel), Arthur Schenk (Schiedsrichter sowie Abteilungsleiter Damen und Juniorinnen beim ESV). © ESV Penzberg

Headset für Schiedsrichterin

Auf die Unparteiische Fichtl, die Antdorferin ist als Assistentin in der 2. Damen-Bundesliga aktiv, ist man beim ESV besonders stolz und unterstützt sie tatkräftig. Vor Beginn des Spieles hatte ihr ESV-Chef Kügler ein vom Verein und dem ESV-Förderverein finanziertes Headset überreicht – dieses benötigt Fichtl für die Leitung der Spiele in den höheren Herrenklassen genauso wie in der 2. Damen-Bundesliga. Kügler hob Fichtl „außergewöhnliches Talent und ihre Fähigkeit hervor, die sie bereits in jungen Jahren souverän höherklassige Herrenspiele leiten lassen“. Genauso warb der Vorsitzende darum, dass besonders junge Fußballer der erfolgreichen Antdorferin nacheifern sollten – „da Schiedsrichter dringend benötigt werden.“

Viele Fördermittel

Vor Beginn der Partie bedankte sich Kügler bei allen, die den Sprung „in ein neues Lichtzeitalter“ beim ESV ermöglicht hätten. Immerhin wurde „eine fünfstellige Tausendersumme im mittleren Bereich“ in die LED-anlage investiert, wie Kügler auf Rundschau-Nachfrage mitteilt. Zur Finanzierung trugen das Bundesumweltministerium mit einer 35 Prozent-Förderung genau so bei wie der Bayerische Landes-Sportbund (20 Prozent) und ein Crowdfunding der VR-Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg (20 Prozent). Kügler hebt aber auch die „erfreuliche Spendenbereitschaft“ der Mitglieder und Freunde des ESV hervor. Dank ging auch an Bürgermeister Korpan für ein Überbrückungsdarlehen der Stadt – das wird benötigt, da der Förderbeitrag des Bundesministeriums erst im Haushaltsjahr 2024 ausbezahlt werde.

Kleinen Platz wieder nutzen

Eine Investition, die nicht nur für gutes Licht sorgt. Laut Kügler ermöglicht die LED-Technik der an sechs Masten angebrachten Segmente ein Einsparpotential beim Stromverbrauch von bis zu 70 Prozent. Zudem sei es möglich, den kleinen Trainingsplatz unterhalb der Fischhaberstraße aufgrund der Blendfreiheit wieder zu betreiben. Kügler betonte in diesem Zusammenhang, dass er großen Wert „auf gut nachbarschaftliche Beziehungen zu den Anliegern“ lege.

Auch interessant

Kommentare