Weihnachtsmarkt sorgt für eine volle Penzberger Innenstadt

Stau im Hüttenland

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Würziger Käseduft und frische Tannenzweige in der Innenstadt: Die Bergwacht setzte auf Raclette, die Birk‘nstoana auf Adventskränze, um die Marktbesucher an ihren Stand zu locken.

Penzberg - Hier mähte die Wolle, dort war sie mit handwerklicher Kunstfertigkeit zu Mützen verarbeitet worden und andernorts genoss man lieber das, was dem Wollträger zu verdanken ist: Käse. Am ersten Adventswochenende lockte der Weihnachtsmarkt zahlreiche Besucher in die Penzberger Innenstadt.

Der diesjährige Weihnachtsmarkt begeisterte nicht nur mit einer neuen Anordnung, auch die Vielfalt der Angebote lockte wieder viele Besucher an zwei Tagen in die Penzberger Innenstadt. Inmitten der weihnachtlichen Hüttenwelt wurde am Samstag nicht nur der Christkindlmarkt, sondern auch Hannis Eismärchen mit einem bunten Rahmenprogramm von Bürgermeisterin Elke Zehetner eröffnet. 

Da sich der zweitägige Markt schon im letzten Jahr bewährt hatte, durften die Vereine, Organisationen und Standbetreiber auch heuer wieder am ersten Adventswochenende Selbstgebasteltes, feines Handwerk, Gebackenes und leckere Getränke feilbieten. Wie immer wurden die Stände mit viel Liebe dekoriert, und wenn schon das Wetter keine Weihnachtsstimmung aufkommen ließ, spätestens am Abend, als Kerzen und Lichterketten erstrahlten und man sich am Glühweinhaferl die Finger wärmte, konnte sich keiner mehr dem Flair entziehen. Die großen, eindrucksvollen Hütten des Skiclubs und der Bergwacht zauberten Berghüttenflair mitten auf Penzbergs Hauptkreuzung. Mit leckeren Würstlvarianten lockte der Skiclub die Besucher an seinen Stand, während daneben die Bergwacht bei würzigem Käseduft zum Raclette auf rescher Semmel einlud. Der neue Penzberger Heim- und Hobbybrauerverein war dagegen zum ersten Mal auf dem Christkindlmarkt vertreten und bot deftiges Biergulasch im Brotlaib, Biersalz und Biergelee zum Kauf an. Dagegen ist die Hexenküche von Organisatorin Monika Schmid-Schlaich schon ein alter Hase auf dem Markt. Die Los verkaufenden Weihnachtsengerl des Steigenberger Kindergartens St. Raphael sind neben ihrem riesigen Adventskalender schon seit Jahren ein beliebter Anlaufpunkt, ebenso wie der Besuch des Nikolaus. 

Wo Kinderaugen leuchten und kleine Hände warmes Fell streicheln, ist die lebende Krippe nicht weit. Diesmal fanden Schäfchen, Kalb und Esel auf einem Grünstreifen gegenüber dem Rathaus ihren Platz. Geduldig ließen sich die Vierbeiner streicheln, während sie genüsslich ihr Heu futterten. 

Am Samstagabend, als es sich im Hüttenland ganz gewaltig staute, drohte der Markt aus allen Nähten zu platzen, dagegen war der Sonntag aufgrund des Schmuddelwetters weit weniger besucht. Trotzdem ist Monika Schmid-Schlaich zufrieden: „Die Verbindung mit dem Eismärchen war eine super Idee und die neue Anordnung war wunderbar.“ au

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