Gemeinderat zu Gewerbegebiet

Endspurt im „Mühltal“: Habach schafft Platz für weitere Betriebe

Ausfahrtsschild zum Gewerbegebiet „Mühltal“.
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Ausfahrtsschild zum Gewerbegebiet „Mühltal“.

Habach – Die Gemeinde Habach kann das Verfahren zum Gewerbegebiet „Mühltal“ endlich unter Dach und Fach bringen: Der Gemeinderat hat den dazugehörigen Bebauungsplan entsprechend geändert.

Bürgermeister Michael Strobl ist entsprechend zufrieden: Wir haben den Plan auf einen aktuellen Stand gebracht“, sagt er auf Nachfrage. Festgelegt wurden vom Gemeinderat einstimmig „noch Details“, wie der Rathauschef erklärt. So neben einer geänderten Straßenführung noch die neue Lage eines Wendehammers und die Umplanung des Regenrückhaltebeckens. Auch Biotopflächen wurden neu geplant und alle Leitungen eingezeichnet. Zusätzlich wird in dem Areal ein rund 1500 Quadratmeter großes Baugrundstück ausgewiesen: Dieses will die Kommune laut Strobl künftig „für kleinere Betriebe“ verwenden. Damit endet ein langes Verfahren. Bereits 2013 war der erste Plan für das Gewerbegebiet aufgestellt. Ein Jahr darauf siedelte sich die erste Firma an. „Mühltal“ umfasst etwa 14 Hektar, inklusive circa 50 Prozent Grünflächen. Die Gemeinde verfügt noch über rund 8500 Quadratmeter zum Verkauf. Ab dem Jahr 2027 kommen laut Strobl weitere 4000 Quadratmeter Fläche dazu, die jetzt noch verpachtet sind.

Post will kommen

Die Gemeinde hat sich einen weiteren großen Fisch geangelt: Die Post will sich auf einem Ein-Hektar-Grundstück mit einem „Verbund Zustellstützpunkt“ dort ansiedeln und nach Angaben des Bürgermeisters ein von Habach aus ein Gebiet von der Jachenau bis Schöffau abdecken. Baubeginn soll laut Strobl noch heuer sein. Der Bauantrag läuft und ist durchaus umfangreich. „Ich haben vier volle Din A4-Ordner“, schmunzelt der Rathauschef. Andreas Baar

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