Fünfte Auflage von Hannis Eismärchen mit abwechslungsreichem Programm eröffnet

Pirouetten zum Auftakt

+
Verzauberten zum Auftakt des Eismärchens das Publikum: die Kufenflitzer der Solidarität.

Penzberg – Vor kurzem glänzte die große Eisfläche vor dem Rathaus noch, jetzt sind schon zahlreiche Furchen der Kufen zu sehen. Am Wochenende wurde Hannis Eismärchen offiziell eröffnet - mit Reden, Pirouetten und Sprüngen.

Zum fünften Mal kann ganz Penzberg bei Hannis Eismärchen auf dem Stadtplatz nun seine Runden drehen. Und passend zu diesem kleinen Jubiläum gibt es eine ganz besondere Neuerung: nämlich 600 statt bisher 450 Quadratmeter Eisfläche. Das war bei der Eröffnung des Kufenvergnügens äußerst willkommen, denn der Ansturm gestalte sich da schon sehr ordentlich. 

Etwas zu sommerlich war es am Samstag, weshalb sich Bürgermeisterin Elke Zehetner gerne ein paar Grad weniger gewünscht hätte, als sie das Eisspektakel eröffnete. „Willkommen auf der größten Eisfläche südlich von München!“, rief sie ins Mikrophon, ehe, wie bereits in den Vorjahren, der Kufennachwuchs der Solidarität, mit einer hübschen Choreographie den ersten Akzent auf dem glatten Untergrund setzte. Alsbald aber ging ein Raunen über den Stadtplatz, weil die Penzberger eine Kunstfertigkeit zu sehen bekamen, die es bis dato beim Eismärchen noch nicht gegeben hat: Franziska, die Tochter der stellvertretenden Penzberger Polizeichefin Susanne Kettl, zauberte meisterhafte Pirouetten aufs Eis. Kein Wunder, denn die 16-jährige Eisläuferin aus Ohlstadt ist Mitglied des Bundeskaders und trainiert beim SC Riessersee. Ihr Kurzprogramm zeigte jedenfalls eindrucksvoll, was man mit viel Training alles erreichen kann. Für ihre Pirouetten und Sprünge wurde sie denn auch mit kräftigem Applaus bedacht. 

Eiszauber auf dem Stadtplatz

Am Wochenende wurde Hannis Eismärchen zum fünften Mal eröffnet. © arr
Am Wochenende wurde Hannis Eismärchen zum fünften Mal eröffnet. © arr
Am Wochenende wurde Hannis Eismärchen zum fünften Mal eröffnet. © arr

Zuvor hatte Ulrich Opitz, der Werkleiter von Eismärchen-Hauptsponsor Roche, für das fünfwöchige Spektakel geworben. Ein Medikament, so setzt Opitz zu einem Vergleich aus seiner Branche an, brauche fünf Anläufe, bevor es die Zulassung erhalten könne. Die fünfte Auflage von Hannis Eismärchen sei da fast vergleichbar und „an der Schwelle, eine feste Tradition zu werden“. Das Modell werde jedenfalls schon von anderen Orten kopiert, meinte Opitz und verwies bei der Gelegenheit auf die Roche-Eisdisco, bei der am Samstag, 15. Dezember, alle Besucher freien Eintritt haben. arr 


Informationen zu Öffnungszeiten, Preisen und Sonderveranstaltungen finden sich im Internet unter www.hannis-eismaerchen.de

Auch interessant

Meistgelesen

Neunjährige leicht verletzt
Neunjährige leicht verletzt
Gleiche Arbeit, anderer Lohn
Gleiche Arbeit, anderer Lohn
Pirouetten zum Auftakt
Pirouetten zum Auftakt
Außenborder statt Paddel
Außenborder statt Paddel

Kommentare