Alpakakuss statt Badebus

Ferienprogramm: Tiere und Tagestouren begeistern, Tennis und Taekwondo floppen

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Ein Trio, das gut ankam: Auf einen Spaziergang durch Nantesbuch begleiteten zahlreiche Kinder drei Alpakas und waren davon sehr angetan.

Penzberg – Für Tennis konnte sich der Nachwuchs in den Sommerferien genauso wenig begeistern wie für Taekwondo oder Französisch. Auch in den Penzberger Badebus zur Rigi Rutsch‘n nach Peißenberg setzten sich nur wenige. Ja, es gab ein paar Flops im Ferienprogramm der Stadt, aber auch viele Erfolge.

Rund 420 Teilnehmer und mehr als doppelt so viele Teilnahmen beweisen, dass viele großen Gefallen am Ferienprogramm gefunden haben und gleich mehrmals ein Angebot in Anspruch nahmen. Bei 86 Veranstaltungen war die Auswahl aber auch groß. „Das Ferienprogramm war wieder eine beliebte Abwechslung zum Ferienalltag“, freut sich Lisa Nagel vom Familienbüro im Rathaus. Während den Schülern die Langeweile genommen wurde, sei das Programm für Eltern auch eine „Entlastung“ gewesen. 

Die im vergangenen Jahr eingeführte Online-Anmeldung ging auch heuer ohne Komplikationen über die Bühne. Und dennoch denkt Lisa Nagel daran, künftig weitere Verbesserungen durchzuführen, weniger organisatorische als vielmehr inhaltliche. „Wir haben eine Umfrage unter Eltern und Teilnehmern gestartet, deren Ergebnisse wir für das Jahr 2020 berücksichtigen werden“, betont Nagel. Erste Resultate liegen schon vor: Neben Lorbeeren für das abwechslungsreiche Programm gab es auch Anregungen, mehr Ganztagsangebote aufzunehmen. Und so mag es kaum verwundern, dass die ganztägige Höhlentour wie bereits in der Vergangenheit wieder rasch ausgebucht war und viele Kinder sich den Klettergurt umschnallten. Doch auch mehrstündige Angebote kamen bestens an, vor allem dann, wenn Tiere im Spiel waren: einen Nachmittag lang einen Bauernhof erkunden, Insektenhotels bauen, mit Alpakas spazieren gehen und sich dabei von den poussierlichen Tieren küssen lassen oder auf Ponys reiten. Doch auch kreative Kurse wie das Bemalen von Kissen oder wissenschaftliche Erkundungen, zum Beispiel auf den Forschertagen, wussten Kinder und Jugendliche anzulocken. 

Damit der Nachwuchs auch 2020 wieder interessiert im Programmheft blättert, sucht Nagel schon jetzt nach Veranstaltern für das nächste Jahr. „Wer eine Idee für ein Angebot hat, einen Einblick in seinen Betrieb geben will oder sein vorhandenes Angebot in das Ferienprogramm integrieren möchte“, so Nagel, der könne sich bei ihr im Familienbüro im Rathaus (Tel: 08856/813135) melden. ra/la

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