Nasse Sache

Rund 1.600 Teilnehmer lassen sich im Dauerregen den Spaß am Festzug nicht nehmen

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Als der Festzug die Bahnhofstraße erreichte, gab es keinen mehr, der nicht nass gewesen wäre. Doch Teilnehmer wie Zuschauer nahmen es mit Gleichmut.

Penzberg – Welche Veranstaltung kann schon Hunderte von Schirmherren vorweisen? Der Festumzug zum 100-jährigen Stadtjubiläum am Sonntag konnte es, wenngleich da freilich weniger von einem Protektorat die Rede sein konnte, sondern vielmehr vom Schutz vor dem Regen.

Von dem gab es mehr als reichlich. Allerdings stand eine Absage nicht zur Debatte, denn zu groß war im Vorfeld der Aufwand der Vereine und Organisationen. Und so marschierten die rund 1.600 Teilnehmer des Festzugs munter durch die Innenstadt und den strömenden Regen. Da einte die Akteure innerhalb weniger Minuten eines: Nass waren sie alle. Manche komplett, andere nur dort, wohin die Ponchos und Regencapes eben nicht reichten. 

Rund 1.600 Teilnehmer lassen sich im Dauerregen den Spaß am Festzug in Penzberg nicht nehmen

Die rund 1.600 Teilnehmer trotzen beim Festzug zum Penzberger Stadtjubiläum dem Dauerregen © dd
Die rund 1.600 Teilnehmer trotzen beim Festzug zum Penzberger Stadtjubiläum dem Dauerregen © dd
Die rund 1.600 Teilnehmer trotzen beim Festzug zum Penzberger Stadtjubiläum dem Dauerregen © dd
Die rund 1.600 Teilnehmer trotzen beim Festzug zum Penzberger Stadtjubiläum dem Dauerregen © dd
Die rund 1.600 Teilnehmer trotzen beim Festzug zum Penzberger Stadtjubiläum dem Dauerregen © dd
Die rund 1.600 Teilnehmer trotzen beim Festzug zum Penzberger Stadtjubiläum dem Dauerregen © dd
Die rund 1.600 Teilnehmer trotzen beim Festzug zum Penzberger Stadtjubiläum dem Dauerregen © dd
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Die rund 1.600 Teilnehmer trotzen beim Festzug zum Penzberger Stadtjubiläum dem Dauerregen © dd
Die rund 1.600 Teilnehmer trotzen beim Festzug zum Penzberger Stadtjubiläum dem Dauerregen © dd
Die rund 1.600 Teilnehmer trotzen beim Festzug zum Penzberger Stadtjubiläum dem Dauerregen © dd
Die rund 1.600 Teilnehmer trotzen beim Festzug zum Penzberger Stadtjubiläum dem Dauerregen © dd
Die rund 1.600 Teilnehmer trotzen beim Festzug zum Penzberger Stadtjubiläum dem Dauerregen © dd
Die rund 1.600 Teilnehmer trotzen beim Festzug zum Penzberger Stadtjubiläum dem Dauerregen © dd
Die rund 1.600 Teilnehmer trotzen beim Festzug zum Penzberger Stadtjubiläum dem Dauerregen © dd
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Die rund 1.600 Teilnehmer trotzen beim Festzug zum Penzberger Stadtjubiläum dem Dauerregen © dd
Die rund 1.600 Teilnehmer trotzen beim Festzug zum Penzberger Stadtjubiläum dem Dauerregen © dd
Die rund 1.600 Teilnehmer trotzen beim Festzug zum Penzberger Stadtjubiläum dem Dauerregen © dd
Die rund 1.600 Teilnehmer trotzen beim Festzug zum Penzberger Stadtjubiläum dem Dauerregen © dd

Um das Spektakel angesichts der meteorologischen Katastrophe halbwegs erträglich zu machen, wurde zumindest die Andacht von der Barbarakapelle ins Festzelt verlegt. Dort mahnten der katholische Stadtpfarrer Bernhard Holz, sein evangelischer Amtskollege Julian Lademann sowie Imam Benjamin Idriz zu einem friedlichen Miteinander in einer Welt, die immer noch von zu vielen Konflikten und militärischen Auseinandersetzungen geprägt sei. Dann aber ging es zur Aufstellung für den Festzug: Trotz des Regens kam es kaum zu Ausfällen der angemeldeten Gruppen. Organisator Tom Sendl von der Stadtverwaltung erklärte, dass lediglich drei Kapellen nicht erschienen waren, „weil sie bei dem Regen Angst um ihre Instrumente hatten“. Die Stadt- und Bergknappenkapelle indes zeigte sich unerschrocken und führte den Festzug an. Der bot den Zuschauern am Straßenrand einiges: etwa den historischen Muldenkipper aus der Zeit der Bergwerksschließung oder einen Linienbus von MAN, der an jene Zeiten erinnerte, als diese Autoschmiede noch in Penzberg vertreten war. 

Dazu gab es zig Fußgruppen: Das Oberlandler Volkstheater etwa hatte sich in Kostüme geworfen und neben historischen Plakaten auch noch Oberlandler-Gebäck für das Publikum dabei. Apropos Plakate: Der Deutsche Gewerkschaftsbund hatte auch in seinen Fundus gegriffen und ein Plakat aus den Fünfzigerjahren mit dem Spruch „Samstags gehört Vati mir“ ausgegraben. Die Mädchen und Buben des Städtischen Kindergartens trugen derweil stolz und tapfer die von ihnen gemalten Stadtwappen vor sich her. Doch nicht nur sie waren am Ende froh, nach dem Fußmarsch das trockene Festzelt zu erreichen, wo die Menge dann langsam wieder trocknete. dd

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