Astreiner Asphalt

Kochel erneuert und saniert Schulhof und Straßen

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Noch etwas karg ist der östliche Teil des Pausenhofs der Franz-Marc-Grundschule.

Kochel  – Noch ist die ganze Angelegenheit ziemlich grau und trist, doch es lässt sich schon erahnen, was da in Kochel an der Franz-Marc-Grundschule entstehen soll: Allmählich nimmt der Allwetterplatz auf dem Pausenhof Form an. Nicht die einzige Baustelle in der Gemeinde.

Die alte, rund 1.700 Quadratmeter große Asphaltfläche hat sich schon längst verabschiedet, an der Turnhallenwand grenzt nun eine neu gepflasterte Fläche und auch die Sprunggruben fassen nun frischen Sand. Das Gelände der Grundschule in Kochel verliert immer mehr seinen Baustellenflair und lässt schon jetzt erahnen, was die Kinder alles auf der großen Fläche treiben können. Auch der heiß ersehnte 560 Quadratmeter große Allwetterplatz gewinnt mehr und mehr an Gestalt. Sein aufwändiger Unterbau, der ein Drainagensystem beherbergt, und zwei 50-Meter-Tartanlaufbahnen sind bereits fertiggestellt. 

„Auch wenn es ärgerlich war, dass aufgrund des Wetters der ursprüngliche Zeitplan um rund vier Wochen verschoben werden musste, sind die Baumaßnahmen insgesamt sehr gut und reibungslos verlaufen“, resümiert Bürgermeister Thomas Holz. Genutzt werden können die neuen Flächen auch jetzt noch nicht, einige Restarbeiten stehen noch aus, unter anderem muss die Grünfläche westlich des Allwetterplatzes neu angelegt werden und die Spielfelder bedürfen noch einer Konturierung, schließlich sollen markante weiße Linien erkenntlich machen, ob die Kinder gerade auf einem Handball- oder Volleyballfeld stehen. Noch vor den Sommerferien sollen die Schüler auf dem neuen Gelände spielen und sporteln können, die Fertigstellung soll in einem Monat vollbracht sein, schließlich gibt es mit dem 12. Juli bereits einen offiziellen Termin zur Pausenhof-Eröffnung. 

Neuen Asphalt werden auch einige Straßen in Kochels Gemeindegebiet erhalten. Der schneereiche Winter hat diesen zum Teil sehr zugesetzt und auch für Tiefbauarbeiten, der Verlegung von Glasfaserkabel im Rahmen des Breitbandausbaus, mussten einige Straßen beschädigt werden. Ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das Erneuerungen und Sanierungen der Asphaltdecken vorsieht, soll nun dafür sorgen, dass Autos und Fahrräder wieder auf ebenen Flächen rollen können: Im nördlichen Bereich der „Dorfstraße“, „Friedzaunweg“, „von-Aufseß-Weg“ und an der Gemeindestraße „Am Wieden“ wurden die Maßnahmen bereits in Angriff genommen. „Dies ist nur der Anfang gewesen“, verspricht Holz, der die Kosten auf rund 100.000 Euro schätzt. 

Bei den 100.000 Euro wird es jedoch nicht bleiben, da weitere Straßenausbesserungen geplant sind, die über das geschnürte Maßnahmenpaket hinausgehen, „insgesamt stehen in diesem Jahr über 500.000 Euro für den Straßenunterhalt und den Straßenbau im Haushalt zur Verfügung – und die müssen und wollen wir auch vollständig investieren“, sagt der Bürgermeister. ra

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