Das Steigerlied wider das Vergessen

Penzberg erinnert an 16 Orten in der Stadt an den 28. April 1945

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Bernhard Schreyer intonierte das Lied aus dem Korb der Drehleiter der Feuerwehr.
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Penzberger hingen weiße Tücher heraus.
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Am Mahnmal spielte Johannes Kreuzer.

Penzberg – Gedenken in Zeiten von Corona: Auch nach 75 Jahren sind die schrecklichen Gräueltaten des SS-Trupps „Werwolf“, der am 28. April 1945 sein Unwesen trieb, nicht vergessen.

Der Anzahl der Opfer jener „Penzberger Mordnacht“ entsprechend wurde am Dienstagabend um 18 Uhr an 16 verschiedenen Plätzen das Steigerlied angestimmt. Und das auf beeindruckende Weise: Bernhard Schreyer etwa intonierte das Lied aus dem Korb der Drehleiter der Feuerwehr 30 Meter über dem Stadtplatz. Auch am Mahnmal war es zu hören, hier gespielt von Johannes Kreuzer. Dort legten Adrian Leinweber, der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, und Vize-Bürgermeister Johannes Bauer Gedenkkränze nieder. Zahlreiche Penzberger erinnerten darüber hinaus auf ihre Weise an die Mordnacht: Sie hängten weiße Tücher an die Balkone und zeigten damit auch in Zeiten der Ausgangsbeschränkung, dass die 16 Opfer jenes schrecklichen Tages nie vergessen sein werden. dd

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