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Geld für Angebote: Nächstes „Lesezeichen“ für die Penzberger Stadtbücherei

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Von: Andreas Baar

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Wieder ein „Lesezeichen“: (v.l.) Stefan Korpan (Bürgermeister), Katrin Fügener (Büchereileiterin), Stefan Drexl (Bayernwerk) und Sandy Schantz (Bücherei). © Andreas Baar

Penzberg – Die Penzberger Stadtbücherei hat die nächste Förderung eingefahren: Diesmal gibt es für die kommunale Einrichtung das „Lesezeichen“ von Bayernwerk.

Die Stadtbücherei Penzberg ist damit einer von 50 Preisträgern im Freistaat. Bei der Förderung ist man ein alter Bekannter. Bereits drei Mal kam die Penzberger Stadtbücherei in den Genuss einer Förderung durch das in Regensburg sitzende Energieunternehmen Bayernwerk. Nach zwei „Lesezeichen“ und einem Kinder-Bibliothekspreis gibt es heuer wieder ein „Lesezeichen“. Damit verbunden ist eine Förderung in Höhe von 1000 Euro.

50 Empfänger im Freistaat

Seit 15 Jahren unterstützt das Unternehmen mit dem „Lesezeichen“ öffentliche Bibliotheken und Büchereien in kommunalen oder kirchlicher Trägerschaft in Städten und Gemeinden bis 100.000 Einwohner. Jedes Jahr geht der Zuschuss an 50 Einrichtungen im Freistaat. Für heuer haben sich Büchereileiterin Katrin Fügener und ihr Team erfolgreich beworben.

Für Medien und Leseförderung

Angeschafft werden sollen mit dem Geld vor allem neue Medien, wie Mitarbeiterin Sandy Schantz bei der Übergabe des überdimensionalen Förderschecks erklärte. Aber auch „ein bisschen Leseförderung bei den Kleinen“ soll damit geleistet werden. Zudem seien weitere Comics sind im Blick. Überhaupt ist Förderung von Lese- und Informationskompetenzen bei der jüngsten Zielgruppe ganz wichtig, wie Leiterin Fügener bekräftigt. „Gerade in Zeiten, wo alles teurer wird“, dürfe man am Lesen und damit an der Bildung nicht sparen, mahnt sie. Die Bücherei müsse sich darauf mit einem breitgefächerten Sortiment einstellen: „Wir brauchen ein großes Angebot was jeden trifft.“ Der Bücherei mit ihren laut Fügener rund 33.000 Euro an Medienbudget im Jahr tun solche Finanzspritzen daher gut.

Treffpunkt für alle Altersgruppen

„Man kann wirklich stolz sein auf die Stadtbücherei“, sagte Stefan Drexl, Kommunalbetreuer der Bayernwerke, angesichts der vielen Projekte in der Rathauspassage in Richtung von Bürgermeister Stefan Korpan (CSU). „Lesen ist wichtig, Lesen bildet“, machte der Firmenvertreter deutlich. Penzbergs Rathauschef war natürlich angetan von der – wenn auch kleinen – Finanzhilfe, immerhin werde damit die Bücherei als Ort der Ideenfindung und der Inspiration gewürdigt. Korpan betonte die gesellschaftliche Bedeutung der Einrichtung: „Hier in der Bücherei treffen sich Menschen aller Altersgruppen.“ Zum Lesen, aber zum gegenseitigen Austausch.

Nicht der erste Fördertopf

Erst unlängst hatte sich Penzbergs Stadtbücherei kräftig aus einem Fördertopf bedienen können: 16.500 Euro flossen vom vom Deutschen Literaturfonds, die Förderung stammt aus dem Programm „Neustart Kultur“ der Bundesregierung. Das Geld wird für die Leseförderung von Kindern und Jugendlichen genutzt.

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