Überraschung bis zum Schluss

Nach sieben Jahren Pause kehrt „Miteinand & Gegeneinand“ am Samstag zurück auf Gut Hub

Zeit für neue Impressionen: Vor sieben Jahren spielten sich auf Gut Hub bereits aberwitzige Szenen ab, zum Beispiel beim Einzug der Teams. Der kommende Samstag verspricht nun neue amüsanten Augenblicke.

Penzberg – Nicht einmal seinem Schwager, der für das Team Antdorf antritt, hat er einen Tipp gegeben. Wenn es um die Spiele geht, zu welchen Benediktbeuern, Beuerberg/Eurasburg, Iffeldorf, Seeshaupt, Antdorf, Sindelsdorf und Penzberg am kommenden Samstag antreten, verrät Johannes Krause kein Wort.

Nach Monaten der Planung freuen sich Krause und die rund 70 Organisatoren und Helfer, dass „Miteinand & Gegeneinand“ nun endlich in den Startlöchern steht. Seit gut zwei Wochen schaut Krause tagtäglich in seiner Wetter-App nach, ob es am 29. Juni nun regnet oder nicht. Denn schließlich geht es am kommenden Freitag an den Aufbau, und da wollen alle Beteiligten schon wissen, ob die Stühle und die Technik nun in der Tenne von Gut Hub bleiben müssen oder ins Freie dürfen. Doch egal ob drinnen oder draußen, dass „Miteinand&Gegeneinand“ nach sieben Jahren Dornröschenschlaf eine Gaudi wird, dessen ist sich Organisator Krause sicher, denn alle Mannschaften seien „Feuer und Flamme“. Und die Spiele tun ihr Übriges. Intern getestet wurden die fünf Aufgaben bereits, da habe noch alles reibungslos funktioniert, meint Krause, „aber im Wettkampf ist es immer ein bisschen anders“. 

Die Spiele lassen sich von Frauen und Männern gleichermaßen gut bewältigen, ist Krause überzeugt. Doch das ist dann auch schon alles, was er, der an dem Abend als Moderator auf der Bühne stehen wird, mit einem Schmunzeln verrät. Der Rest soll eine Überraschung sein, „so wie Weihnachten“, scherzt Krause. 

Überraschen lassen sollten sich Besucher des Gaudi-Wettstreits aber nicht von der Parkplatzsituation. Denn auf Gut Hub können Autos nicht geparkt werden, die wenigen Stellplätze dort oben sind für die Gäste des Café Extra reserviert; und die Feuerwehr wird die Zufahrt sperren. „Rauffahren kann man nicht“, so Krause. Und auch am Kirnbergsee werden die Parkplätze von Badegästen belegt sein. Penzbergern empfiehlt Krause daher, mit dem Radl zu kommen, Auswärtigen bei HAP zu parken. Und: Besucher sollten früh kommen, um gute Sitzplätze zu bekommen, mit einem optimalen Blick auf die Teams, denen auch in diesem Jahr wieder ein wenig Zeit für ihren spektakulären Einmarsch gewährt wird. Mit welchen Choreografien und auf welchen Gefährten die Mannschaften ihren Auftritt zelebrieren, das weiß Krause nicht, da muss er sich überraschen lassen, jedoch habe er neulich zumindest erfahren, dass das Penzberger Team auf der Suche nach Leiterwagen sei. 

Um 18.30 Uhr beginnt die Gaudi, was angesichts der erwarteten sommerlichen Temperaturen ein guter Zeitpunkt sei, findet Krause. Das Spielende ist für 22 Uhr anvisiert. „Das alles ist aber eine grobe Schätzung“, so Krause, der „ein bisschen Bammel“ hat, dass das Wetter nicht mitspielt. Dass so viele Leute mitspielen, freut ihn dagegen, denn dass die Gemeinden Teams zusammen bekommen, die sich aus einem Mitglied des Gemeinderates, einem Vertreter der Pfarrgemeinde, einem Sportler, einem Trachtler, einem Feuerwehrler und einer „Ortsschönheit“ zusammensetzen, sei nicht selbstverständlich. Und da ist es dann letztlich auch nebensächlich, ob bei Sonnenschein draußen oder bei Regen in der Tenne gespielt wird. Einen Sitzrasenmäher hat man schließlich auch schon in der Scheune gestartet. Und auch einen großen Heuanhänger konnte man trotz Regens in die Gaudi einbinden. ra

Auch interessant

Meistgelesen

Abwasser und Hochwasser: Habach wird zur Kasse gebeten
Abwasser und Hochwasser: Habach wird zur Kasse gebeten
„Penzberg Miteinander“: Stadtrat Markus Bocksberger gründet eigene Liste
„Penzberg Miteinander“: Stadtrat Markus Bocksberger gründet eigene Liste
Rund 1.600 Teilnehmer lassen sich im Dauerregen den Spaß am Festzug nicht nehmen
Rund 1.600 Teilnehmer lassen sich im Dauerregen den Spaß am Festzug nicht nehmen
Fuchs springt durchs Badfenster: Ein tierischer Einsatz für die Penzberger Polizei
Fuchs springt durchs Badfenster: Ein tierischer Einsatz für die Penzberger Polizei

Kommentare