Brücken bauen

Ortlieb will Benediktbeurer Bürgermeister werden

Will für die Benediktbeurer Bürgervereinigung erster Mann im Klosterdorf werden: Anton Ortlieb.

Benediktbeuern – Inzwischen hat sich auch die Benediktbeurer Bürgervereinigung zur Ende Juni anstehenden Bürgermeisterwahl zu Wort gemeldet. Erwartungsgemäß will Gemeinderat Anton Ortlieb für die unabhängige Liste antreten, die ihre Nominierungsveranstaltung für den 23. April anberaumt hat.

Ortlieb will als Bürgermeisterkandidat der Bürgervereinigung „auf mehr Transparenz in der Dorfpolitik, eine umsichtige und zugleich clevere Haushaltsführung und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur“ setzen, heißt es in einer Pressemitteilung. Ortlieb zog bei der letzten Kommunalwahl 2014 in den Gemeinderat ein und ist Mitglied im Bau- und Umweltausschuss sowie im Tourismus-, Jugend- und Kulturausschuss. Auch beruflich sammelte er politische Erfahrung, befasst er sich als Kommunal- und Firmenkundenberater bei der Sparkasse doch seit Jahren intensiv mit kommunalen Finanzen. „Dadurch habe ich ein tiefes Verständnis für die Anliegen und Bedürfnisse von Benediktbeuern gewonnen, das ich meiner Heimatgemeinde gerne auch im Amt des Bürgermeisters zur Verfügung stellen möchte”, betont der 45-Jährige. Für die Sparkasse sitzt Ortlieb zudem im Vorstand der LEADER-Aktionsgruppe Bad Tölz-Wolfratshausen, welche Projekte zur Entwicklung in der ländlichen Region anstößt. 

„Gemeinsam mit den Bürgern, dem Gemeinderat und der Verwaltung“ wolle er an der Gestaltung von Benediktbeuern hin zu einem modernen und nachhaltigen Dorf arbeiten, erklärt Ortlieb. „Dabei möchte ich Gräben zuschütten und Brücken bauen. Denn nur so geht’s“, verkündet er. Anton Ortlieb ist verheiratet, Vater von drei Kindern und in seiner Freizeit in mehreren Vereinen aktiv. Bei der Antlass- und Gebirgsschützenkompanie Benediktbeuern-Ried ist er stellvertretender Vorsitzender, den Benediktbeurer Trommlerzug führt er als Tambourmajor an und als Kassenprüfer entlastet er gleich zwei örtliche Vereine: die Freiwillige Feuerwehr und den Brauchtumsverein. Laut Pressemitteilung versteht sich die Benediktbeurer Bürgervereinigung seit über 25 Jahren als par­teifreie kommunalpolitische Gruppierung „aus der Mitte für die Mitte“. Als ihre Grundsätze bezeichnet sie „das Anstoßen kreativer Lösungen, die kritische Prüfung von Vorgängen und ein pragmatisch-konstruktives Vorgehen“. Parteipolitische Machtspiele lehnt die Bürgervereinigung ab und will vielmehr bei allen Entscheidungen den Nutzen für das Dorf in den Vordergrund stellen. 

Die Nominierungsveranstaltung findet am 23. April um 19.30 Uhr im Gasthof Herzogstand statt. cw

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