Soziale Aktion

Gemeinsam geholfen: Penzberg wichtelt für Alt und Jung - Lieferdienst geht weiter

Eine Gruppe Menschen steht mit dem Christkind vor dem Haupteingang des AWO-Seniorenzentrums an der Gartenstraße.
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Die Initiatoren übergaben die Gaben vor dem AWO-Seniorenzentrum.

Penzberg – Eine Welle der Hilfsbereitschaft erfasste Penzberg zu Weihnachten. Drei Institutionen hatten zum großen Weihnachtswichteln aufgerufen. Auch der von der Stadt eingerichtete Lieferservice für Einkäufe war erfolgreich.

„Leuchtende Kinderaugen im Jugendhaus Don Bosco sowie strahlende Senioren im AWO-Seniorenzentrum an der Gartenstraße“ gab es kurz vor Weihnachten in Penzberg. Das berichtet jetzt Monika Uhl, Vorsitzende von Pro Innenstadt. Der Verein hatte mit der örtlichen Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der Initiative „Penzberg hilft“ zum Weihnachtswichteln aufgerufen. Die Penzberger konnten in heimischen Geschäften und Restaurants Geschenke oder Gutscheine kaufen, die vor Ort für den guten Zweck verpackt wurden. „Die Resonanz war trotz Corona Lockdown erfreulich“, bilanziert Uhl. Alle 72 Bewohner im AWO-Heim sowie die 40 Buben und Mädchen im Penzberger Don-Bosco-Jugendhaus bekamen Geschenke überreicht. Darüber hinaus beschenkte „Penzberg hilft“ neun bedürftige Familie aus dem Stadtgebiet. Für Tatjana Patermann von „Pro Innenstadt“ war das Wichteln ein „wunderbares Zeichen der Solidarität“. Vorsitzende Uhl ergänzt: „Auch die Einzelhändler sind sehr dankbar für die Solidarität der Penzberger, die ihre Weihnachtsgeschenke während des zweiten Lockdowns ihre Geschenke nicht im Internet, sondern in den Geschäften vor Ort gekauft haben.“ Angesichts des Erfolgs wollen die Initiatoren das Weihnachtswichteln heuer wiederholen.

Lieferdienst geht weiter

Zufrieden ist auch Penzbergs Wirtschaftsförderin Monique van Eijk mit ihrer Aktion: Sie hatte ab 18. Dezember eigens einen städtischen Liederdienst für lokale Einkäufe eingerichtet. Die Geschäfte konnten die online bestellten Waren in der Stadthalle abgeben, dort wurden sie gesammelt und von Mitarbeitern der derzeit geschlossenen Museen ausgefahren. „Das wurde sehr gut angenommen“, sagt van Eijk. Rund 20 Pakete gingen bis 23. Dezember täglich auf die Reise. Zwischen den Jahren allerdings „war es ruhiger“, so die Wirtschaftsförderin. Die Aktion läuft angesichts des verlängerten Corona-Lockdowns aktuell weiter.

So läuft der Lieferdienst

Ausgeliefert wird Montag bis Freitag ab 16 Uhr. Wichtig: Es muss jemand zu Hause sein. Bestellt wird direkt in den Geschäften. Weitere Infos auf https://penzberg.de/wirtschaft/lieferservice. Übrigens: Lieferdienste der Geschäfte selbst sind auf www.unser-penzberg.de aufgelistet.

Geliefert wird im Stadtgebiet. Es gibt aber auch Annahmestellen in Bäckereien in Antdorf, Iffeldorf, Bichl und Benediktbeuern. Van Eijk will den Service ausweiten. Rathausmitarbeiter können ebenfalls über den Lieferdienst örtlich einkaufen, berichtet sie und wirbt: „Auch Firmen können das Angebot gern in Anspruch nehmen.“ Zudem wollen Geschäftsleute nun die Schaufenster so gestalten, dass auf ihre Online-Bestellmöglichkeiten hingewiesen wird. Andreas Baar

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