Ganz viel Respekt

CSU-Nikolaus besucht Kinder im Mütterzentrum

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Auweia: Bei Mama auf dem Arm ist es doch sicherer, wenn der Nikolaus auftaucht.

Penzberg – Leise erklingt das Glöckchen, dann poltert der Mann mit dem Rauschebart in den Raum. Verdutzt schauen ihn die kleinen Kinder mit großen Augen an, Streichwurstbrot und Gurken bleiben unbeachtet auf dem Frühstücksteller liegen. Der CSU-Nikolaus stattete dem Mütterzentrum einen Besuch ab.

Eigentlich kommt der Nikolaus ja immer in Begleitung des Krampus. Auch der Nikolaus der CSU. Doch im Mütterzentrum entschied man sich für einen Soloauftritt des Mannes im bischöflichen Gewand. Kein Wunder, denn die meisten Kinder sind noch begeisterte Krabbler und haben bereits vor dem sanftmütigen Rauschebart gehörigen Respekt. Als der Nikolaus nun also rund 15 Kindern eine adventliche Geschichte vorlas und im Anschluss aus seinem Jutesack Tüten mit Lebkuchen und Mandarinen verteilte, machten die Kinder große Augen und klammerten sich ein wenig verunsichert an Mama oder Papa. Da half es auch nichts, dass sich der Nikolaus, unter dessen Rauschebart sich David Credé verbarg, ganz klein machte und mit sanfter Stimmer die Geschenke überreichte oder dass er, nachdem ihm seine Haube vom Kopf gefallen war, mit lustigen, wilden Wuschellocken vor der Gruppe stand. Nur ein kleines Mädchen nahm neugierig den Mantel des Fremden ganz genau in Augenschein und schlüpfte darunter. Über die Präsente freuten sich die Kleinen aber trotzdem und umklammerten diese prompt so fest wie ihre Eltern. 

Seit über zehn Jahren sendet die Penzberger CSU nun schon Nikolaus samt Krampus und Fahrdienst in Penzberg und Umgebung aus, auf Bestellung und gegen Spenden stapfen sie dann in die Wohnzimmer und verteilen die Geschenke, welche die Eltern für den Jutesack vorbereitet haben. Eigentlich besuchen sie also ausschließlich Familien, erklärt Alexander Randl, stellvertretender CSU-Ortsvorsitzender und Chauffeur des Nikolauses. Das Mütterzentrum war da eine kleine Ausnahme, und eine der ersten von über 40 Stationen. Viel zu tun also für die CSU, die gleich mehrere Teams und insgesamt vier Nikoläuse zum Geschenkeverteilen aussandte. Da dürften ordentlich Spenden zusammenkommen sein, die auch heuer wieder einem gemeinnützigen Zweck zugutekommen sollen. ra

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