Aus Olympia wird K 33

Neues Hotelkonzept für Langzeitgäste am Penzberger Stadtplatz

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Modern, schlicht und funktional: Rainer Kästle führt Ludwig Schmuck und Johannes Bauer (von rechts) durch eines der neuen Appartements.

Penzberg – Das Hotel Olympia, lange Zeit eine Herberge mit überschaubarem Komfort und eher aparter Anmutung, die man sich nicht unbedingt in zentraler Lage einer Stadt wünscht, wurde gewaltig aufgehübscht.

Als „K 33“, zeitgemäß abgekürzt für die Anschrift an der Karlstraße 33, erwartet den Gast nun ein „Hotel & Lodge“, das durch ebenso schlichte wie funktio­nale Gestaltung besticht und all jenen ihre Wünsche erfüllt, die an einem Ort wohnen möchten, ohne auf großen Sterne-Service wert zu legen. Bürgermeisterin Elke Zehetner sowie ihre Stellvertreter Johannes Bauer und Ludwig Schmuck jedenfalls zeigten sich schwer angetan von dem Relaunch, als sie zusammen mit Iris und Rainer Kästle, den neuen Inhabern des Gebäudes, am Dienstag die neuen Räume besichtigten. 

Rainer Kästle ist Heilpraktiker und Osteopath, der an der Sendlinger Straße in München ein Therapiezentrum betreibt. Nebenbei hat es ihm das Geschäft mit Immobilien angetan, er ist gewissermaßen immer auf der Suche nach Schnäppchen. Und so wurde er vor gut zwei Jahren auf das Hotel Olympia aufmerksam, das seinerzeit von einer Erbengemeinschaft zum Kauf angeboten wurde. Kästle schlug zu und begann alsbald mit umfangreichen Renovierungsarbeiten, die nun etwa zur Hälfe abgeschlossen sind. Auf diese Weise entstanden im dritten Stock sechs Mietwohnungen sowie in den beiden darunter liegenden Etagen 30 Zimmer für das neue Hotel, wobei es sich hier vielmehr um Appartements mit einer kompletten Küchenzeile von Ikea handelt. Noch befindet sich das K 33 in der Probephase, was bedeutet, dass die Zimmer erst nach deren Abschluss, wohl zu Beginn des neuen Jahres, gebucht werden können. „Wir haben aber schon Anfragen“, freut sich Iris Kästle, die das Haus leiten wird. Zwar gibt es im ersten Stock auch einen Frühstücksraum, doch wollen die Kästles hier weniger ein klassisches Hotel betreiben, sondern haben eher den Langzeitgast im Auge. „Von einem bis sechs Monate“, so Iris Kästle. Auch gibt es noch keine Preisliste, auf der Homepage wird je nach Größe der Appartements jedoch eine Spanne zwischen 70 und 145 Euro pro Nacht angegeben. 

Der Umbau des Gebäudes ist damit aber noch nicht abgeschlossen, in einem zweiten Abschnitt soll dann die Zimmerkapazität des K33 weiter ausgebaut werden. la

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