Enormer Zulauf bei Iffeldorfer Feuerwehrweihnacht

Höchste Alarmstufe

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Plaudereien und besinnliche Weisen: Die Iffeldorfer Feuerwehrweihnacht wurde wegen des schlechten Wetters kurzerhand in die Fahrzeughalle verlegt. Draußen stand derweil festlich geschmückt der neue Logistik-Gerätewagen der Feuerwehr.

Iffeldorf – Da brannte die Hütte, doch ausrücken musste die Feuerwehr nicht, sie war ja schon da: Dieses Jahr feierten die Einsatzkräfte ihre Feuerwehrweihnacht in der Fahrzeughalle, der Regen zwang die Buden ins Innere. Dies tat der Stimmung aber keinen Abbruch, der Andrang war groß.

Damit haben die Mitglieder der Iffeldorfer Feuerwehr beim besten Willen nicht gerechnet: dass trotz des widrigen Wetters und des unermüdlich vom nachtschwarzen Himmel herabtropfenden Löschwassers ein so großer Andrang bei der mittlerweile schon traditionellen Feuerwehrweihnacht herrschen würde. Doch längst hat dieses gemütliche Treffen am Gerätehaus einen festen Platz im Jahreskalender an den Osterseen. 

Einst als „Jugendweihnacht“ ins Leben gerufen, hat das Treffen inzwischen solch einen Zulauf, dass längst alle verfügbaren Helfer benötigt werden, um diese Veranstaltung zu stemmen. In den Buden war die höchste Alarmstufe ausgerufen, weil die Nachfrage nach Glühwein und Punsch sowie Bratwürsten und Schupfnudeln einen Großeinsatz am Grill und an den Töpfen erforderte. 

Im Freien sorgten derweil nicht nur die Baumfackeln für Stimmung, sondern auch Teile des Fuhrparks: Die Jugendwarte mit ihrem Feuerwehrnachwuchs hatten nämlich den neuen Logistik-Gerätewagen mit roten und blauen Lichterschlangen vorweihnachtlich geschmückt. Dem Regen trotzte die Feuerwehr ganz einfach: Das Treffen wurde in die Fahrzeughalle verlegt. Dort war dann auch eine Bar aufgebaut – eine Neuerung in diesem Jahr. Und so waren die Rahmenbedingungen perfekt, um das Jahr ausführlich Revue passieren zu lassen. 

Kommandant Matthias Ott zeigte sich denn auch mehr als zufrieden: „Mit so einem Zulauf konnten wir bei dem Wetter nicht rechnen.“ Und stolz zeigte er sich auch über die vielen Helfer seiner Mannschaft. Dass neun Jugendliche den Weg zur Feuerwehr gefunden haben, lässt ihn überdies ruhig in die Zukunft blicken. arr

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