Knapp 77.000 Euro

Investitionen im Alpenwarmbad Benediktbeuern: Neue Eingangstür und neues Kassensystem

Alpenwarmbad Benediktbeuern Schwimmbad Loisachtal
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Barrierefreiheit darf nicht an der Türe enden: Das Alpenwarmbad erhält eine automatische Schiebetüre.

Benediktbeuern – Die Gemeinde Benediktbeuern musste bei der Sanierung ihres Alpenwarmbads bereits finanziell nachsteuern. Zudem fallen heuer noch weitere kostspielige Investitionen an. Die Modernisierungsarbeiten sollen bis Mai 2021 abgeschlossen werden.

Die Ende November erfolgte Nivellierung des Sportbeckens (Rundschau berichtete) war umfangreicher als gedacht und zog Mehrkosten nach sich. Im Haushalt des laufenden Jahres wird für das Alpenwarmbad nun abermals ein Betrag in fünfstelliger Höhe eingeplant. Modernisiert werden dabei der Eingang- und Ausgangsbereich sowie das Kassensystem. Bis Mai sollen die Arbeiten fertig gestellt sein, so dass dem Badespaß nichts mehr im Wege steht – selbst wenn es Pandemie-bedingt erneut besondere Vorgaben geben sollte.

13.000 Euro Mehrkosten

Für die Stabilisierung des in Schieflage geratenen Sportbeckens hatte die Gemeinde laut Bürgermeister Anton Ortlieb (BBV) nur zwei Angebote erhalten. Es gibt nur wenige Fachfirmen auf diesem Gebiet. Beauftragt wurde das kostengünstigere von beiden, das mit 35.000 Euro gerade mal halb so viel veranschlagte als das zweite Angebot. Geblieben ist es bei der Summe allerdings nicht. Weil statt 15 Bohrungen auf 15 Meter Länge seien 23 Bohrungen auf einer Länge von 25 Meter notwendig gewesen, berichtete Ortlieb. Trotz der Mehrkosten von rund 13.000 Euro sei man „immer noch günstiger“ weggekommen als mit dem zweiten Angebot, tröstete sich der Rathauschef.

Elektronische Schiebetüre

Die nächste Investition steht bereits ins Haus. Noch in der Winterpause soll die Eingangstüre ausgetauscht werden. Denn bislang gibt es für Mobilitäts-eingeschränkte zwar eine Rampe, jedoch muss die Tür von Hand geöffnet werden. Eine computergesteuerte Schiebetüre und die Bereinigung einer Stufe sollen nun für völlige Barrierefreiheit sorgen. Dafür liegen der Gemeinde bereits erste Angebote vor, die preislich recht weit auseinanderliegen, nämlich zwischen 8000 und 20.000 Euro. „Beim teuersten ist aber viel Musik drin“, meinte Ortlieb, der nicht alles davon für notwendig hält.

Mit rund 57.000 Euro netto wird zudem ein Kassensystem zu Buche schlagen, das Zugangsschranken, einen Kassenautomat in Selbstbedienung sowie einen extra Ausgangsbereich mit Drehtor beinhaltet. Da der Ausgang künftig im östlichen Bereich liegt, ist ein Einbahnstraßenverkehr gesichert. Den Onlineticketverkauf will die Gemeinde laut Ortlieb beibehalten, da sich dieser bewährt habe. Christine Weikert

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