In sechs Jahren einiges bewegt

Schlehdorf verabschiedet Hartmut Düfel, Ulrich Baur und Josef Janetschko aus dem Gemeinderat

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Für die scheidenden Gemeinderäte Hartmut Düfel, Ulrich Baur und Josef Janetschko (von links) gab es Urkunden, Wappen und reich gefüllte Präsentkörbe.

Schlehdorf – Am Ende der jüngsten Gemeinderatssitzung verabschiedete Schlehdorfs Bürgermeister Stefan Jocher drei Mitglieder, die dem neu gewählten Gremium nicht mehr angehören. Neben seinem Dank für das ehrenamtliche Engagement hatte Jocher für Hartmut Düfel, Ulrich Baur und Josef Janetschko noch Präsentkörbe, Gemeindewappen und gerahmte Ehrenurkunden vorbereitet.

Einen Handschlag musste Jocher den Herren aufgrund der Corona-Regelungen zwar verwehren, seinen persönlichen Dank sprach er jedem einzelnen dennoch aus. Man habe einiges bewegt in den letzten sechs Jahren und sei „fast immer“ gut miteinander ausgekommen, resümierte der Rathauschef. Ulrich Baur (WGL), der sich nach zehn Jahren aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl gestellt hatte, dankte Jocher besonders für dessen Engagement für die neue Unterauer Brücke. Als Landwirtschaftsreferent habe Baur die Unterauer Landwirte „mehr oder weniger unter einen Hut gebracht“, und nur durch die Kostenbeteiligung der Landwirtschaft habe das Projekt gestemmt werden können. „Auf die Unterauer Brücke müssten wir eigentlich deinen Namen draufmachen“, meinte Jocher schmunzelnd. Keine zweite Amtsperiode war Hartmut Düfel (WGL) vergönnt, weshalb der Rathauschef auch dem Jugendreferenten dankte, insbesondere für dessen Mitwirkung beim Ferienpass. Nach drei Perioden schied schließlich Josef Janetschko (FW) aus dem Gremium aus. Von den 18 Jahren als Gemeinderat und Friedhofsreferent war Janetschko zwölf Jahre lang als dritter Bürgermeister auch Jochers Stellvertreter. 

Zum Abschluss ergriff Werner Mest (WGL) das Wort und dankte dem Rathauschef für die gute Vorbereitung der Gemeinderatsarbeit in den vergangenen sechs Jahren. „Dass die Entscheidungen fast immer einstimmig gefallen seien, hängt auch mit der Person Stefan Jocher zusammen“, erklärte der Vizebürgermeister und erhielt dafür zustimmenden Applaus aus der Runde. cw

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