Inzidenzzahl noch über 100

Landkreis Weilheim-Schongau: 76 neue Corona-Fälle - Telefonprobleme beim Impfzentrum

Blick auf das ehemalige Krankenhaus in Peißenberg an der Hauptstraße.
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Im ehemaligen Peißenberger Krankenhaus wurde das Corona-Impfzentrum eingerichtet.

Region - Im Landkreis Weilheim-Schongau gibt es seit Heiligabend 76 neue Corona-Fälle. Das Impfzentrum in Peißenberg startete stockend: Die Hotline für Anmeldungen war überlastet.

Von Heiligabend, 24. Dezember, bis Montag, 28. Dezember, wurden dem Gesundheitsamt Weilheim 76 neue positive Corona-Fälle gemeldet. Diese Zahl gibt das Landratsamt bekannt. Aus dem AWO-Seniorenzentraum in Penzberg, wo zuletzt 25 betroffene Bewohner und fünf Mitarbeiter bekannt wurden, gibt es offiziell keine Steigerungsraten. Damit sind insgesamt im Landkreis Weilheim-Schongau bisher 2406 Personen mit einem positiven Test auf Covid-19 registriert worden. Davon sind 2261 Fälle wieder genesen, teilt die Kreisbehörde mit. Aktuell befinden sich 119 positiv getestete Personen und 423 Kontaktpersonen in Quarantäne. Allerdings sind seit Beginn der Pandemie auch 26 Personen aus dem Landkreis verstorben.

Betroffene Orte

Die neue Corona-Fälle kommen laut Landratsamt aus Bernried (1), Böbing (1), Burggen (1), Etting (1), Hohenpeißenberg (7), Huglfing (4), Obersöchering (1), Peißenberg (9), Peiting (2), Penzberg (25), Polling (2), Raisting (1), Rottenbuch (2), Schongau (8), Seeshaupt (2), Weilheim (6), Wielenbach (1) und Wildsteig (2).

Inzidenzzahl bei 103,3

Die 7-Tage-Inzidenz-Zahl pro 100.000 Einwohner des Robert-Koch-Instituts (RKI) für den Landkreis Weilheim-Schongau liegt immer noch über 100. Stand 28. Dezember, 0 Uhr, meldet das Institut einen Wert von 103,0. Die Zahlen sind abrufbar auf https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4.

Über 600 Anrufe

Das Corona-Impfzentrum im ehemaligen Peißenberger Krankenhaus, betrieben von den Johannitern, ist zwar wie angekündigt seit 27. Dezember im Einsatz - allerdings gibt es ein Problem. Die Hotline ist überlastet, heißt es vom Landratsamt. „Das Anrufer-Aufkommen ist unerwartet hoch und hat den Betreiber des Impfzentrums überrascht“, so Behördensprecher Hans Rehbehn. Mehr als 600 Anrufer seien allein am vergangenen Sonntag gezählt worden. Rehbehn: „Dadurch kommt es natürlich zu Wartezeiten.“ Die ersten 25 Anrufer erhalten einen Hinweis, dass die Leitungen belegt sind, und die restlichen Anrufer bekommen das Besetztzeichen. „Die Johanniter arbeiten an einer besseren Lösung“, so der Kreissprecher.

Überwiegend in Pflegeheimen

Das Landratsamt bittet erneut um Verständnis, dass sich „gerade in den ersten Tagen und Wochen, bis mehr Impfstoff vorhanden ist“, ausschließlich Angehörige der höchsten Priorität auf diesem Weg melden sollen. Infos zur Priorität gibt es auf https://www.weilheim-schongau.de/corona/impfzentrum/. Gerade in den ersten Wochen wird nach Angaben des Landratsamts der überwiegende Teil der Impfungen durch die mobilen Impfteams in den Pflegeeinrichtungen geleistet. Andreas Baar

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