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Landkreis Weilheim-Schongau: Corona fordert viertes Todesopfer - 21 neue Fälle

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Region - Die Corona-Pandemie hat im Landkreis Weilheim-Schongau ein viertes Todesopfer gefordert. Das Landratsamt bestätigt am Freitag, 23. Oktober, den Todesfall. Zugleich wurden 21 neue Fälle gemeldet.

Dem Gesundheitsamt Weilheim-Schongau wurden von Donnerstag, 22. Oktober, 12 Uhr, bis Freitag, 23. Oktober, 12 Uhr, insgesamt 21 neue positive Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen sind wohnen in Altenstadt (1), Bernried (4), Böbing 1, Bernbeuren (1), Hohenfuch (1), Hohenpeißenberg (2), Ingenried (2), Peiting (4), Polling (1), Schwabsoien (1), Weilheim (1) und Wessobrunn (1). Insgesamt sind im Landkreis bisher 695 Personen mit einem positiven Test auf Covid-19 gemeldet worden. Davon sind 514 Fälle wieder genesen. Aktuell befinden sich 177 positiv getestete Personen in Quarantäne. 

Jetzt vier Tote

"Leider gibt es einen weiteren Todesfall im Landkreis", teilt die Kreisbehörde mit. Näheres gibt das Landratsamt nicht bekannt. Somit sind seit Beginn der Corona-Pandemie vier Personen gestorben. Die Inzidenz-Zahl des RKI, der COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage auf 100.000 Einwohner für den Landkreis, lag am 23. Oktober, 0 Uhr, bei 84,9. Ab dem Wert 100 gilt die Region laut Alarmplan als dunkelrot - dann würden weitere Einschränkungen drohen.

Weiter Maskenpflicht an Schulen

Der Landkreis-Krisenstab kam ebenfalls am Freitag zusammen. Laut Landratsamt wurde entschieden, dass die Maskenpflicht an allen Schulen, auch an Grundschulen, bestehen bleibt. "Es ist leider nicht möglich, eine Ausnahme zu erteilen", so Pressesprecher Hans Rehbehn. Dazu müsste es ein abgrenzbares Infektionsgeschehen geben - zum Beispiel in einer Asylunterkunft oder Pflegeeinrichtung - geben. Aber im Landkreis würden sich die Infektionen aktuell "über alle Gemeinden und alle Bevölkerungsgruppen" verteilen. Auch Schulen, Lehrer und Schüler sind betroffen. „Ich verstehe es persönlich sehr gut, dass sich manche Eltern Sorgen machen, wenn ihre Kinder nun Maske tragen müssen. Die Masken bieten jedoch eine Chance, weiterhin Präsenzunterricht stattfinden zu lassen und solange wie möglich aufrecht zu erhalten. Dies ermöglicht allen Kindern strukturiertes Lernen und entlastet die Eltern“, so Landrätin Andrea Jochner-Weiß (CSU).

Andreas Baar 

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