Werbung für Geschäfte

Liebeserklärung an Penzberg: Das Christkind als Filmstar

Das Christkind steht mit zwei Engeln und Vertretern von Stadt und Pro Innenstadt im Sitzungssaal des Rathauses in Penzberg.
+
Das Christkind samt seiner Engel wirbt für Penzberg.

Penzberg - Mit einem Film werben die Stadt Penzberg und Pro Innenstadt um Kunden in den örtlichen Geschäften. Charmanter Werbeträger ist das Christkind.

2,5 Minuten: In diese Zeitspanne kann eine Menge Gefühl gesteckt werden. So geschehen beim Film „Das Penzberger Christkind kommt“. Umgesetzt haben ihn die Kommune und Pro Innenstadt. Es ist eine Liebeserklärung an die Stadt, ihr Leben und ihre Angebote. Die Corona-Krise und der erneute Lockdown treffen Handel, Dienstleister und Gastronomie in Penzberg hart. Die Stadtverwaltung und die Interessensvertretung Pro Innenstadt haben deshalb einen zweiten Imagefilm gedreht. „Das Christkind kommt nach Penzberg“ ist in der Vorweihnachtszeit eine charmante Werbung für die vielfältigen Angebote in der Stadt.

Hier gibt es den Film

Der Penzberg-Film findet sich auf Youtube unter der Adresse https://youtu.be/DOg7sLg40zg. Infos zur hiesigen Geschäftswelt gibt es auf www.unser-penzberg.de.

Die Idee dazu entstand nach dem ersten Corona-Lockdown, berichtete Pro-Innenstadt-Vorsitzende Monika Uhl bei der Präsentation. Mit engagiert waren Tatjana Patermann (Pro Innenstadt) und Catrin Boxberger (Theaterverein). Uhl nennt es „eine Herzensbotschaft“, die mit dem Film transportiert werden soll: Nämlich den Zusammenhalt der Menschen in der Stadt zeigen. Gleich mehrere Vereine – von den Trachtlern über die Bergknappen bis zur Feuerwehr – machten spontan bei den Dreharbeiten mit. Sie alle helfen in verschiedenen Szenen, das Wagerl vom Christkind (Leni Patermann) und seinen zwei Engeln (Marlene Curth und Liselotte Boxberger) mit Geschenken und Süßem zu beladen. Gedreht wurde einen Tag lang unter der Regie von Stefan Fuchs an verschiedenen Orten – im Wald genauso wie auf dem Stadtplatz und in Geschäften. Rund 80 Mitwirkende waren dabei. Alle ehrenamtlich. Die gesamte Produktion dauerte vier Tage, sagt Fuchs. Von ihm gibt es ein dickes Lob an die Schauspieler: „Alle Vereine standen pünktlich bereit.“

Appell an Gemeinschaft

Ein Lob hört man auch vom Bürgermeister. „Das ist genau die Botschaft“, sagt Stefan Korpan (CSU). Und die lautet: „Wir müssen in der Zeit zusammenhalten.“ Auch Wirtschaftsförderin Monique van Eijck ist begeistert von „der Gemeinschaft“, die der Film zeigt. Überhaupt „gibt es viel in Penzberg“, wirbt sie für Einkaufen vor Ort. Die Stadt steuerte ihr Scherflein bei: Laut Rathaussprecher Thomas Sendl flossen 1000 Euro in die Produktion, weitere rund 500 Euro finanzierte Pro Innenstadt. Der Film ist aber nicht nur Unterhaltung, sondern vor allem eine Mahnung für Solidarität gegenüber den Mitmenschen und dem Gewerbe. „Jetzt ist die Zeit, worauf es ankommt“, sagt Mitinitiatorin Uhl denn auch mit Blick auf das anstehende Weihnachtsgeschäft. „Wir brauchen unsere Innenstadt.“ Dafür Werbung sollen nun die 2,5 Minuten Liebeserklärung an Penzberg auf den sozialen Kanälen machen. Andreas Baar

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Penzberg: Wendemanöver führt zu Unfall mit hohem Schaden
Penzberg: Wendemanöver führt zu Unfall mit hohem Schaden
Landkreis Weilheim-Schongau: 22 neue Corona-Fälle und ein Inzidenzwert von 118,8
Landkreis Weilheim-Schongau: 22 neue Corona-Fälle und ein Inzidenzwert von 118,8
Penzberg: Stadtrat stimmt mit 16:9-Mehrheit für Marvel Fusion
Penzberg: Stadtrat stimmt mit 16:9-Mehrheit für Marvel Fusion
Aus Wut: Penzberger bedroht und beleidigt Post-Mitarbeiter
Aus Wut: Penzberger bedroht und beleidigt Post-Mitarbeiter

Kommentare