Ehemalige Jugendherberge

Mehr Kinderbetreuung in Benediktbeuern: Segen für das „Spatzennest“

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Gottes Segen für die neue Einrichtung in Benediktbeuern: Pfarrer Pater Heiner Heim (2.v.l.) mit (v.l.) Bürgermeister Toni Ortlieb, Einrichtungsleiterin Sr. Irene Eisenreich und Provinzoberin Sr. Petra Egerling.
  • Christine Weikert
    VonChristine Weikert
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Benediktbeuern - In Benediktbeuern gibt es eine neue Kinderkrippengruppe: Die „Spatzennest“-Räume erhielten ihren kirchlichen Segen.

Benediktbeuern – Die Gemeinde Benediktbeuern erfährt steten Zuzug und braucht dringend mehr Kinderbetreuungsplätze. Für die Kleinsten hat sich das Angebot seit vergangenen Oktober etwas entspannt: Gemeinsam mit den Don Bosco-Schwestern schuf die Kommune in den Räumlichkeiten der ehemaligen Jugendherberge „Miriam“ eine zusätzliche Kinderkrippengruppe. Die Räume wurden nun eingeweiht.

Früher essen, jetzt spielen

Wo früher die Jugendherbergsgäste ihr Frühstück und Mittagessen einnahmen, spielen, lernen und toben nun kleine Zwergerl mit Gruppenleiterin Sr. Doris Saller und Kinderpflegerin Melina Lidl. Aus den zwei Speisesälen wurde ein geräumiges Spielzimmer mit Essgelegenheit und ein kuscheliger Schlaf- und Ruheraum. Angemeldet sind in der „Spatzennest“-Gruppe derzeit neun Kinder im Alter zwischen ein und drei Jahren, drei weitere Betreuungsplätze können noch vergeben werden. Derzeit suche man eine dritte Kollegin, berichtet Sr. Doris – eine Kinderpflegerin für 20 bis 25 Wochenstunden. Bürgermeister Toni Ortlieb (BBV) dankte den Don Bosco-Schwestern für ihre Bereitschaft, eine weitere Krippengruppe einzurichten. „Seit 100 Jahren sind die Don Bosco-Schwestern in Deutschland, in Benediktbeuern seit 1946 mit der Betreuung von Kindern beschäftigt, seit 1953 in diesen Räumen“, berichtete Ortlieb. Im nächsten Jahr stehe also das 75-jährige Hausjubiläum an. Derzeit werden in der Don Bosco-Kindertagesstätte 70 Kinder aus Benediktbeuern, Bichl, Ried und Kochel in je zwei Kindergarten- und Kinderkrippengruppen betreut.

70.000 Euro von der Gemeinde

Rathauschef Ortlieb richtete seinen Dank auch an Planer Leonhard Hundegger sowie die örtlichen Handwerksbetriebe, die trotz des Baubooms und mitten in der Ferienzeit „wie ein Zahnrad ineinandergegriffen“ und eine „punktgenaue Landung“ ermöglicht hätten. Am Umbau und der Möblierung der Räume hat sich die Gemeinde mit insgesamt 70.000 Euro beteiligt.

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