Zielstrebig, ausdauernd, engagiert

Sobotta erhält erst das Ehrenzeichen und wird dann zum Chef der Feuerwehren in Oberbayern gewählt

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Ehrung für 40 Jahre Feuerwehrdienst: Regina Bartusch (l.), Rüdiger Sobotta (2.v.r.) und die Kommandanten Christian Abt und Thomas Müller (r.).

Penzberg – 40 Jahre aktiver Dienst bei der Feuerwehr: Dafür wurde Rüdiger Sobotta im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Penzberg von der stellvertretenden Landrätin Regina Bartusch mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet.

Sobotta trat 1978 der Feuerwehr bei und übernahm 1989 als Gruppenführer erste Führungsverantwortung. Im Jahr 1993 folgte dann die Ausbildung zum Zugführer, ehe er im März 1994 zum Kommandanten gewählt wurde, ein Amt das er mehr als 15 Jahre lang ausübte. In Sobottas Amtszeit fiel unter anderem die Beschaffung von zwei Mehrzweckfahrzeugen, einem Tragkraftspritzenfahrzeug sowie einer Drehleiter. „Und er hat sich auch als Einsatzleiter verdient gemacht“, so Bartusch, die in diesem Zusammenhang an die Hochwasserkatastrophen von 1999 und 2005 sowie den Rathausbrand 2009 erinnerte. Letzterer habe Sobotta „persönlich und sehr emotional bewegt“. 

Aufgrund seiner Führungseigenschaften wurde Sobotta 2009 dann zum Kreisbrandrat gewählt. Das Amt, das einhergeht mit dem Vorsitz des Kreisfeuerwehrverbandes, „erfüllt er bis heute in vorbildlicher Weise zum Wohle und zur Sicherheit der Bürger des Landkreises“, so Bartusch. Sobotta habe in dieser Funktion auch die Hilfeleistungskontingente für den G7-Gipfel in Elmau zusammengestellt und an der Einführung des Digitalfunks mitgewirkt. Bartusch attestierte Sobotta „Zielstrebigkeit, Ausdauer und viel Engagement“ und dankte dem 53-Jährigen für dessen Engagement. Wenige Tage nach dieser Auszeichnung wurde Rüdiger Sobotta dann zum Vorsitzenden des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberbayern gewählt. arr/la

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