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Nach Pleiten: ESV Penzberg und ASV Antdorf überwintern im Tabellenkeller

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Von: Roland Halmel

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Nachdenklich: Antdorf Trainer Aleks Simic. © Roland Halmel

Penzberg - Der ESV Penzberg und der ASV Antdorf kassierten deutliche Niederlagen. Damit überwintert das Duo im Tabellenkeller.

ESV verkauft sich unter Wert

„Wir haben uns unter Wert verkauft“, bedauerte Wolfgang Tiedt, der sportliche Leiter, nach der 0:3-Niederlage des ESV Penzberg beim SV Münsing. Durch die Niederlage beim Tabellenzweiten rutschten die Eisenbahner auf den vorletzten Platz der Kreisklasse 3 ab. „Wir müssen jetzt die durchwachsene Vorrunde analysieren“, sieht Tiedt bei nur fünf Punkten Rückstand auf einen gesicherter Mittelfeldplatz noch keinen Grund zur Panik. Der ESV brauchte in Münsing einige Zeit um ins Spiel zu kommen. Dann gestalteten sie die Partie ausgeglichen. „Die großen Höhepunkte fehlten auf beiden Seiten“, meinte Tiedt. Erst kurz vor der Pause sorgte Michael Loroff mit einem Schuss aus 25 Metern, den der SVM-Keeper zur Ecke lenkte, für den ersten richtigen Aufreger. Die anschließende Ecke köpfte Andre Tiedt in Richtung Tor, wo sie ein Münsinger aber noch von der Linie kratzte.

Gleich nach dem Wechsel gingen die Hausherren nach einer Freistoßflanke, die Sebastian Schönacher (48.) einköpfen durfte, in Führung. Der ESV versuchte sofort zu antworten. Tobias Szekeli wurde im Strafraum von den Beinen geholt. „Die fällige rote Karte blieb aus, da der Schiri nicht wusste, welcher Spieler das Foul verursacht hatte,“ wunderte sich Tiedt. Den Elfmeter (68.) schossen die Penzberger jedoch über den Kasten. Besser machte es Münsings Ferdinand Seitz (70.), der bei einem Konter im Anschluss auf 0:2 stellte. Die folgenden Möglichkeiten für die Eisenbahner durch Michael Reicheicher, Tiedt und Kai Schumacher brachten indessen nichts ein. Stattdessen machten die Hausherren durch einen Kontertreffer von Lukas Manhart (85.) den Deckel auf den Sieg.

Abreibung für Antdorf

Eine Abreibung bekam der ASV Antdorf im letzten Spiel des Jahres. Ausgerechnet beim Konkurrenten um den Klassenerhalt, dem 1.FC Garmisch-Partenkirchen 2, ging die Elf von Trainer Aleks Simic mit 0:6 unter. „Das war eine Blamage. Nach dem Spiel habe ich entsprechend klare Worte gefunden“, meinte Simic nach der schwachen Vorstellung. „Die FC-Reserve war uns spielerisch klar überlegen und konnte auch von der Bank nachlegen.“ Bis Mitte der ersten Hälfte waren die Gäste das aktivere Team. Der ASV kam durch frühes Pressing zu einigen guten Möglichkeiten. Andreas von Mücke im FC-Kasten ließ sich aber nicht überwinden. „Der hat stark gehalten“, urteilte Simic, dessen Team nach einem Standard durch einen zweifach abgefälschten Schuss von Florian Adlwärth (6.) in Rückstand geriet. Kurz vor der Pause legte Selvedin Mesanovic (38.) bei einem Konter das 0:2 nach.

„Wir kamen dann mit sehr viel Elan aus der Kabine“, berichtete Simic. Zählbares brachten die Gäste aber nicht zustande. Auch die Werdenfelser verpassten es nachzulegen, da Julian Bittner einen Elfmeter vergab. Besser machte es Mesanovic (71.), der einen weiteren Strafstoß zum 0:3 versenkte. Gleich danach machte Bittner (77.) das vierte Tor der Hausherren. „Da war die Luft bei uns dann raus“, gestand Simic. Die FC-Reserve kam durch Bittner (83.) und Mesanovic (88.) zu zwei weiteren Treffern. „Noch ist nichts verloren. In der Rückrunde zeigen wir ein anderes Gesicht“, versprach Simic. Der ASV hat als Schlusslicht durchaus Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen

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