Endlich loslegen

Conrad, RID, Raab und Möbelcentrale: Jetzt dürfen auch die Großen wieder öffnen

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Es rührt sich wieder was: Bayerns oberste Verwaltungsrichter verfügten, dass auch Läden mit einer Fläche von mehr als 800 Quadratmetern öffnen dürfen, worüber man sich bei Sport Conrad, im Modehaus RID und der Raab Home Company sehr erleichtert zeigt.
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Es rührt sich wieder was: Bayerns oberste Verwaltungsrichter verfügten, dass auch Läden mit einer Fläche von mehr als 800 Quadratmetern öffnen dürfen, worüber man sich bei Sport Conrad, im Modehaus RID und der Raab Home Company sehr erleichtert zeigt.
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Es rührt sich wieder was: Bayerns oberste Verwaltungsrichter verfügten, dass auch Läden mit einer Fläche von mehr als 800 Quadratmetern öffnen dürfen, worüber man sich bei Sport Conrad, im Modehaus RID und der Raab Home Company sehr erleichtert zeigt.

Penzberg – Nun dürfen doch alle wieder ran. Nachdem Bayerns oberstes Verwaltungsgericht am Montag das im Zuge der Corona-Krise erlassene Verkaufsverbot für Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern für verfassungswidrig erklärt hat, können laut Ministerpräsident Markus Söder, alle Läden öffnen.

„Nach dem Gerichtsurteil passen wir unsere Entscheidung an“, erklärte Söder am Dienstag und sagte: „Wir haben uns beraten, wie ist der Weg weiter in und aus der Krise.“ Das fragen sich auch die Penzberger Einzelhändler. Ein klares geordnetes Vorgehen ist in einer Krise wie dieser wohl kaum machbar. Es gibt einige Eckpunkte wie die Hygieneregeln, die jeder einhalten kann, doch vieles ist noch unklar. Mit einer freundlichen Hygieneeinweisung einer Mitarbeiterin wird man bei Sport Conrad empfangen. Den Eingang hat man dort um die Ecke in die Ludwig-März-Straße verlegt, wo man sonst in den Kinderbereich eintreten kann. „Wir haben die Kinderabteilung wegen der Ansteckungsgefahr noch nicht offen, da dort meist mehrere Personen zum Einkauf kommen“, so Hans Conrad. Trotz verringerter Einkaufsfläche bekommt man bei Conrad alles, was das Sportlerherz begehrt, auch die Bike-Abteilung ist geöffnet. Flinke Verkäufer holen Ware auch aus den angrenzenden Bereichen zur Anprobe, so dass kein Wunsch unerfüllt bleibt. 

Ebenso verfährt man beim Modehaus Rid an der Bahnhofstraße. Während das Kaufhaus an der Karlstraße und das Trendwerk bereits am Montag öffnen durften, da sie die Flächenzahl nicht überschritten, musste beim Modehaus die Wäscheabteilung im Untergeschoß vorübergehend gesperrt werden. „Das heißt jedoch nicht, dass man Wäsche, Schlafanzüge und Nachthemden nicht kaufen kann, denn wir holen alles nach oben zur Ansicht und zur Anprobe“, so Florian Lipp. Der Unternehmer ist heilfroh, dass auch das Modehaus öffnen darf und freut sich, endlich wieder loszulegen. Das gilt auch für Stefan Alt von der Raab Home Company. „Wir freuen uns riesig“, so Alt. „Auch wenn die Kunden unser Beratungsangebot vor allem zur Küchenplanung auch während der Schließung sehr gut angenommen haben, ist es doch etwas anderes, wenn die Türen offen sind.“ Da Planungsgespräche zur Dienstleistung zählen und Häuslebauer oder Menschen, die umziehen oder sich neu einrichten, schließlich Möbel brauchen, konnten Termine vereinbart und wahrgenommen werden. Nun ist auch ein Bummel durch die Ausstellung wieder möglich. Dagegen muss man sich bei der Möbelcentrale an der Seeshaupter Straße noch etwas gedulden. „Wir öffnen ab Montag auf alle Fälle den Gartenbereich“, so Franz Thoma. Er ist für die Möbelhäuser in Penzberg und Schongau zuständig und rödelt derzeit fast rund um die Uhr, um eine Lösung für das Problem mit der Flächenbegrenzung zu finden, um dann auch das Möbelhaus wieder öffnen zu können. „Wir hoffen sehr, dass die 800-Quadratmeter-Beschränkung bald aufgehoben wird“, so Thoma. 

Auch Hans Conrad hofft, am meisten jedoch auf eine gute Lösung für den Tourismus. „Das ist der Motor der Sportbranche, hier gibt es aber noch ein großes Fragezeichen“, erklärt Conrad nachdenklich. au

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