Ins Wartehäuschen gefahren

Starkregen an Heiligabend: 79-jährige Autofahrerin rammt Bushäuschen

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Die Polizei ermittelt gegen eine Seniorin, die in ein Bushäuschen fuhr und den Schaden erst spät meldete.

Penzberg – Es war Heiligabend und schon dunkel, als die Seniorin am Steuer ihres Autos saß. Der Asphalt war nass, die Reifen rutschten auf der Fahrbahn. Plötzlich landete die 79-Jährige mit ihrem Auto in einem Bushäuschen.

An Heiligabend gegen 18.45 Uhr fuhr die 79-jährige Penzbergerin mit ihrem Pkw auf der Seeshaupter Straße von der Autobahn kommend stadtdeinwärts. Kurz vor der Ampel an der Wankstraße „kam sie vermutlich aufgrund des Starkregens und Aquaplanings“ von der Fahrbahn ab, rekonstruiert Katharina Werner von der Polizeiinspektion Penzberg den Unfallhergang. Die ältere Dame fuhr auf den Gehweg und rammte ein Bushäuschen, in dem zu diesem Zeitpunkt kein Passant auf den Bus wartete. Die 79-Jährige, die bei dem Zusammenstoß unverletzt blieb, fuhr nach der Kollision nach Hause und verständigte dort dann die Polizei. Die wusste schon, was geschehen war, denn mehrere Verkehrsteilnehmern hatten die Beamten bereits über das demolierte Bushäuschen informiert. 

Nun hat die Polizei „aufgrund der verzögerten Meldung die Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen und den Führerschein der Frau sichergestellt“, sagt Werner.

Derzeit können sich Passanten, die auf den Bus warten, nicht in dem Häuschen aufhalten und vor nassskaltem Regen schützen, denn es wurde stark beschädigt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 8.000 Euro. Am Pkw entstand ein Totalschaden in Höhe von rund 5.000 Euro. ra

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