Vom Gremium abgesegnet

Neue Kita für Penzberg: Bürgermeister und Bauausschuss sind begeistert

Kita Kindergarten Kind Farbe
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Großer Vorfreude wegen der neuen Kita (Symbolbild).
  • Andreas Baar
    vonAndreas Baar
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Penzberg – Die Planung für das neue Kinderhaus in Penzberg ist einen Schritt weiter. Der erste Entwurf des Architektenbüros fand allgemeine Zustimmung im Bauausschuss. Vor allem die Holzbauweise gefiel den Räten.

  • Vorwiegend Holzbauweise
  • Ökologische Dämmstoffe
  • Begrüntes Flachdach

Christian Holzer konnte sich im Bauausschuss entspannt zurücklehnen: Soeben hatte der Wolfratshauser Architekt, der bereits vor 25 Jahren die Grundschule an der Birkenstraße entworfen hatte, den ersten Entwurf für die neue Kindertagesstätte an der Nonnenwaldstraße vorgestellt – das Konzept erntete breite Zustimmung in der Runde. Holzer plant mit einem zweigeschossigen Komplex zwischen Straße und Stadion. Markant sind die vier Querflügel des Ensembles (siehe Grafik). Holzer setzt vor allem auf einen Werkstoff: Holz. „Das Grundstück eignet sich hervorragend für eine Inspiration“, verwies der Planer auf die Baumbestände. Weiteres Argument: „Für Kinder ist es ein besonderes und schönes haptisches Erlebnis.“ Das Gremium gab das Konzept einstimmig frei, es folgt noch der Entwurf für das Bebauungsplan-Verfahren. Holzbauweise und Raumprogramm wurden ebenfalls grundsätzlich und einmütig abgesegnet.

Lob vom Bürgermeister

Hardi Lenk (SPD) bezeichnete das Vorgelegte als „sehr gelungene Planung“. „Gelungen“ war auch das Wort, das Bürgermeister Stefan Korpan (CSU) und Armin Jabs (BfP) benutzten. Ein „großes Lob“ kam von Sebastian Fügener (Grüne) für den Passivhausstandard und die ökologischen Dämmstoffe. Und Martin Janner (PM) hat sich einfach nur „riesig gefreut über diesen Vorschlag“. Die Einrichtung soll laut Architekt auf insgesamt 1400 Quadratmetern Nutzfläche im Erdgeschoss Platz für Kindergarten (523 Quadratmeter) und eine Frühförderstelle (195) sowie im Obergeschoss für eine Krippe (675) bieten. Alles barrierefrei mit Aufzug erreichbar. Das begrünte Flachdach würde eine PV-Anlage aufnehmen. Neue Parkplätze müssten nicht geschaffen werden – dafür reichten die bereits vorhandenen, von der Stadt eh hergerichteten, Stellflächen aus.

So soll das neue Kinderhaus beim Stadion aussehen (Grafik).

123 Betreuungsplätzen

Geplant wird mit 123 Betreuungsplätzen ohne Frühförderstelle, wie Rathausgeschäftsleiter Roman Reis der Rundschau vorrechnet. Träger der Einrichtung soll laut Reis die Kinderhilfe Oberland sein. Kosten für den Bau wurden allerdings noch nicht genannt. Eine erste Schätzung wird mit dem Vorentwurf in circa drei Monaten vorgelegt, sagt Stadtbaumeister Justus Klement auf Nachfrage. Wann der Betrieb startet, wird derzeit mit den Zuschussgebern abgeklärt. Der Neubau soll die Containerlösung der Kinderhilfe an der Birkenstraße ersetzen, deren Betriebserlaubnis läuft im August 2022 aus. Andreas Baar

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