Gesprächsbedarf

Alpenwarmbad beschäftigt Gemeinderat weiterhin

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Der Ansturm in den verregneten Sommerferien blieb aus, ungeachtet dessen bleibt das Alpenwarmbad weiterhin auf der Agenda des Gemeinderates.

Benediktbeuern – An den neuen Preisen im Alpenwarmbad wird zwar nicht gerüttelt, beraten werden die Gemeinderäte dafür aber über Optimierungen des Badebetriebs für die nächste Saison. Neben baulichen Maßnahmen will man dabei auch über zusätzliche Varianten bei den Eintrittspreisen diskutieren.

Auch wenn es nach wie vor vereinzelt Kritik an den in diesem Jahr erhöhten Eintrittspreisen gibt, eine Rückkehr zu den alten Tarifen schlossen Kämmerer Florian Hlawatsch und die Gemeinderäte aufgrund der defizitären Lage des Bads in der jüngsten Sitzung des Kommunalparlaments übereinstimmend aus. Verbesserungen soll es dafür in anderen Punkten geben. Zum einen soll nächste Saison eine veränderte Eingangssituation mit Drehkreuz und einem eigenem Einlass für Mitglieder des Schwimmvereins dafür sorgen, dass die Schwimmer auch bei hohem Besucherandrang ungehindert zum Training gelangen können. Margarete Steffens (CSU) schlug zudem ein Kassensystem vor, das einen Überblick über die Besucherzahlen erlaube, um gegebenenfalls einen Einlass-Stopp umsetzen zu können. Inge Ambrugger von der Verwaltung räumte ein, dass das Drehkreuz eigentlich für heuer geplant gewesen sei. Man habe auch bereits Angebote eingeholt, die Beratung und Umsetzung aber vor Saisonbeginn „nicht mehr geschafft“. 

Dorothea Bugl (FBM), bei der jüngst eine einheimische Familie ihren Unmut über die angehobenen Eintrittspreise abgeladen hatte, äußerte die Idee, ob man als Entgegenkommen nicht die Öffnungszeiten des Freibades über 19 Uhr hinaus verlängern könne. Hanns Frank Seller (CSU) stand dem allerdings kritisch gegenüber, da die Bademeister mit ihrer Arbeitszeit jetzt schon am Limit seien. „Wenn um 20 Uhr Schluss wäre, sind die Bademeister mit Putzen und so weiter erst um 22 Uhr zu Hause“, sagte er. Margarete Steffens gab wiederum die Anregung der Bademeister zur Einführung eines Kurzbadetarifs weiter. Damit könne man die Kosten für all jene senken, die nicht einen ganzen Tag im Schwimmbad verbringen wollen. Bürgermeister Anton Ortlieb versprach abschließend, über all diese Themen zum Ende der Saison nochmal zu sprechen. cw

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