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Neues Projekt in Penzberg: „Café Ab und Zu(g)“ fährt im Bürgerbahnhof ein

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Von: Andreas Baar

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Die Initiatoren des neuen Treffpunkts: Alexandra Link-Lichius und Fritz Hauenstein laden ins „Café Ab und Zu(g)“ ein. © Privat

Penzberg - Im Penzberger Bürgerbahnhof startet am Mittwoch (25. Januar) ein neues regelmäßiges ehrenamtliches Projekt: Beim „Café Ab und Zu(g)“ gibt es Geschichten und Musik.

Hinter dem Projekt stehen Alexandra Link-Lichius und Fritz Hauenstein. Der Penzberger Bürgerbahnhof war beim Stadtfest im vergangenen Sommer eröffnet worden. Er soll vor allem Vereinen und Ehrenamtlichen eine Heimat bieten, dient aber auch als Veranstaltungsort für Parteien und Musiker. Link-Lichius selbst war von Anfang an begeistert von der neuen öffentlichen Kultureinrichtung. Die Lehrerin, Musikerin und Chorleiterin hatte eine Idee: „Diese schönen, einladenden Räumlichkeiten auch zu anderen Tageszeiten nutzbar zu machen.“ Schnell schwebten ihr ein Tanzcafé am Nachmittag, Kaffee und Kuchen, ein Gläschen Wein auch zwischen Mittag- und Abendessen zu beschwingter Musik „auf der schönen kleinen Bühne“. Oder auch einmal ein Reisebericht mit Bildern, ein Erzähl-Kaffee – immer gemütlich und offen für jeden, mit Kuchen und Musik.

Zum Start in die Bretagne

Das „Café „Ab und Zu(g)“ mit Geschichten und Musik am Mittwoch (25. Januar) ist von 14.30 bis 17 Uhr im Penzberger Bürgerbahnhof geöffnet. Zum Auftakt stehen Geschichten aus der Bretagne mit Fotos und musikalischer Untermalung auf dem Programm. Der Eintritt ist frei, über Spenden wird sich aber gefreut.

Musiker-Kollege macht

Mit Fritz Hauenstein, der ehemalige Leiter der Penzberger Altenpflegeschule ist selbst auch Musiker und Mitglied im „Mensch sing mit“-Chor, fand Link-Lichius rasch ein begeisterten Partner für die Café-Idee. Hauenstein war zudem viele Jahre ehrenamtlich bei der evangelischen Kirchengemeinde engagiert. Die neue Initiative „Evangelisch und aktiv“ aus den Reihen der Kirchengemeinde gibt dem Projekt Rückhalt, wie Link-Lichius sagt.

Ein Mal im Monat

Zunächst soll das „Café Ab und Zu(g)“ einmal im Monat am Mittwoch öffnen. „Wenn es guten Anklang findet kann es in Regelmäßigkeit auch ausgeweitet werden“, blickt die Ideengeberin voraus. Der Eintritt ist übrigens frei. Je nach Verzehr gibt ein Spendenkörbchen „Möglichkeit für einen geldwerten Beitrag“, so Link-Lichius. Für die Künstler geht ein Hut herum.
Den Auftakt machen am kommenden Mittwoch die beiden Initiatoren selbst, unterstützt von Akkordeonistin Angelika Grassl-Kerfers. Weil beide die Liebe zu Frankreich verbindet, steht der westliche Nachbar an diesem Nachmittag im Mittelpunkt. Hauenstein zeigt Aufnahmen aus der Bretagne, untermalt von Chanson und zu den Klängen der Musette.

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