Klarheit für Vereine

Stadtrat bewilligt 30.000 Euro für Fahrten in andere Schwimmbäder

Müssen die Fahrt in andere Bäder nicht selbst bezahlen: die Mitglieder des Reha­sportvereins. Dies gilt auch für den TSV, die Wasserwacht und die SG Oberland.

Penzberg – In welche Schwimmbäder sie ausweichen können, wenn das Penzberger Wellenbad schließt, wussten die SG Oberland, die Wasserwacht, der Rehasportverein und der TSV Penzberg bereits. Doch wie viel Fördermittel sie von der Stadt für Busfahrten erhalten, war noch unklar. Bis jetzt.

Das Grummeln jener Vereine, die nach der Schließung des Wellenbads in andere Schwimmbäder ausweichen müssen, war zuletzt immer lauter geworden. Dies lag daran, dass der Stadtrat eine Entscheidung über die Höhe der Zuschüsse für diese Vereine vor sich hergeschoben hat. Jetzt aber herrscht Klarheit: In einer nicht-öffentlichen Sondersitzung hat das Gremium am Donnerstagabend nun rund 30.000 Euro pro Jahr an Fördermitteln bereitgestellt, die so lange gewährt werden, bis das neue Familienband eröffnet ist. Den größten Anteil erhält dabei die SG Oberland mit rund 20.000 Euro, jeweils 3.000 Euro gehen an die Wasserwacht, den Rehasportverein und den TSV Penzberg. 

Am Ende gab es „keine große Diskussion“, wie Bürgermeisterin Elke Zehetner berichtet. Allerdings wurde noch mal kräftig gerechnet, weil der Stadtrat den Fahrtkostenzuschuss nur Penzbergern und keinen Mitglieder Penzberger Vereine aus umliegenden Gemeinden ausbezahlen will. „Kinder aus anderen Gemeinden zu unterstützen, ist nicht Aufgabe der Stadt Penzberg“, betont Zehetner. Dies betrifft vor allem die SG Oberland, deren Nachwuchs zum Teil sogar aus Murnau, Wolfratshausen oder Geretsried stammt. Und der Schwimmverein ist natürlich unter den Vereinen auch jener, der im Wellenbad die meisten Belegzeiten und somit den größten Bedarf an Ausweichmöglichkeiten hat. Der SGO-Vorsitzende Wolfgang Kling und seine Leute werden nun mit Stadtkämmerer Johann Blank eine Aufstellung all jener Schwimmer erarbeiten, die aus Penzberg stammen. „Wenn die erfasst sind und dann im Bus ihren Mitgliedsausweis vorlegen, werden sie gratis in das jeweilige Bad gefahren“, erläutert Rathauschefin Zehetner das Konzept. Der TSV, die Wasserwacht und der Rehasportverein bekommen obendrein noch die Mehrkosten, die für den Eintritt ins Kochler trimini anfallen, ersetzt. 

Die Zuschüsse werden aber nicht in voller Höhe ausbezahlt. Die erste Tranche deckt das erste Vierteljahr ab, dann soll eine neuerliche Bestandsaufnahme erfolgen, ehe es für die nächsten drei Monaten wieder Geld von der Stadt gibt. la

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