Leere Kirche

Patronatstag: Kochler Gebirgsschützen gedenken daheim

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Menschenleer: Nur die Fahne und die Standarte der Gebirgsschützenkompanie Kochel waren in der heimischen Kirche zu sehen.

Kochel – Es ist der höchste Feiertag für die bayerischen Gebirgsschützen, der Patronatstag zu Ehren der Patrona Bavariae. Dieser sollte heuer in Königsdorf groß begangen werden, aber hunderte Gebirgsschützen konnten in Zeiten der Versammlungsbeschränkung unmöglich zusammenfinden.

„Doch gerade jetzt ist es umso wichtiger, dass wir an dem über 400 Jahre alten Brauchtum festhalten und diesen Ehrentag in Würde begehen“, so Sepp Seemüller, Obmann der Kochler Gebirgsschützenkompanie. Und deshalb gedachten die Mitglieder der Kompanie zuhause – und zwar zur gleichen Zeit, um die auch der Festgottesdienst hätte beginnen sollen. „Sie sprachen das von Weihbischof Wolfgang Bischof verfasste Gebet, um unserer Landespatronin zu gedenken und um ihren Beistand zu bitten“, so Kompanieschriftführer Valentin Loipolder. Wie viele andere Kompanien auch hatten die Kochler ihre Fahne und die historische Standarte in der heimischen Kirche aufgestellt (Foto) und „so die besondere Verbindung zum Patro­nat der Mutter Gottes, zur Heimat, zur Tradition und zum Brauchtum demonstriert“, erklärt Loipolder. In der Kirche sprach dann Pfarrer Heiner Heim das Gebet. ra

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