Eine närrische Zeitreise

Beim Jubiläumsball stehen die ehemaligen Prinzenpaare im Rampenlicht

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In ihren Original-Kostümen kamen alle bisherigen Prinzenpaare, darunter mit Inge und Franz Wagner auch die allerersten Tollitäten.

Penzberg – Die ganze Tanzfläche voller Prinzessinnen und Prinzen, wenngleich allesamt ehemalige. Der Jubiläumsball, zu dem das OK Penzberger Fasching geladen hatte, lockte zahlreiche ehemalige Regenten der närrischen Zeit in die Stadthalle, zudem einstige Gardetänzerinnen und Elferräte.

Unschwer waren sie zu erkennen, die Tollitäten: Denn alle hatten die Kostüme ihrer Regentschaft wieder ausgegraben. Dazu gesellten sich Trainer, Hofmarschalls, Hofnarren sowie jede Menge Dekorateure und Schneiderinnen. Der OK-Vorsitzende Holger Fey blickte auf die Menge und zeigte sich begeistert: „Da bin ich wahrlich stolz, Teil vom Penzberger Fasching zu sein.“ 

OK-Präsident Maxi Eller sorgte dann für den ersten Stimmungshöhepunkt des Abends, denn der aktuelle Prinz Benedikt I. von der OK-Manege feierte just an diesem Abend seinen Geburtstag. Selbstredend, dass es da ein Ständchen gab, in das der ganze Saal einstimmte. Danach gehörte die Stadthalle dann aber den Ehemaligen: Und die hatten sich und dem kostümierten Volk jede Menge zu erzählen, darunter viele Anekdoten über ganz besonders stürmische Tage. Durch den Abend führte dann Benno Arnstadt. Der ehemalige Elferrat schaute in die Menge und meinte angesichts der in die Jahre gekommenen Tollitäten von einst: „Elastan ist was Wunderbares.“ Ungeachtet dessen wurden sämtliche Original-Garderoben getragen, auch die zum Teil erst wieder passend gemacht werden mussten. Zum Gruppenfoto war er aber wieder da: Der Glanz von einst. 

Inge Wagner, die allererste Prinzessin, lobte alle Beteiligten, dass sie zusammen dem Penzberger Fasching zu einem 50 Jahre währenden Bestehen verholfen hätten. Geordnet nach Jahrzehnten wurden die ehemaligen Regenten auf die Tanzfläche geholt und mit kräftigem Applaus bedacht. Danach durften sie alle dann nochmals zum Prinzenwalzer ihre Kreise drehen. dd

Folgende Bälle stehen nun noch an: Sonntag, 9. Februar, Kinderball II um 13.30 Uhr in der Stadthalle; Samstag, 15. Februar, Mottoball (Manege frei) um 19 Uhr in der Stadthalle; Donnerstag, 20. Februar, Weiberball (Kartenvorverkauf am 15. Februar) ab 19 Uhr in der Stadthalle; Freitag, 21. Februar, Gaudi ohne Grenzen in der „Wellenbad“-Halle ab 19 Uhr; Sonntag, 23. Februar, Gaudiwurm ab 14 Uhr; Montag, 24. Februar, Rosenmontagsball der Jungritter in der Stadthalle.

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