Zwischen Enzianen und Echsen

Der Penzberger Benjamin Gerwat fotografiert leuchtende Natur an der Loisach

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Leuchtendes mit der Linse an der Loisach festgehalten.
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Leuchtendes mit der Linse an der Loisach festgehalten.
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Leuchtendes mit der Linse an der Loisach festgehalten.

Penzberg – Während die Menschen unter Mundnasenschutzmasken weniger frische Luft als vielmehr ihren eigenen warmen Atem spüren, kann die Natur in Corona-Zeiten wieder aufatmen. Wie schön sie dabei leuchtet, hat der Penzberger Hobbyfotograf Benjamin Gerwat mit seiner Kamera aufgenommen.

In Zeiten der Ausgangsbeschränkungen verschlägt es zwar viele Spaziergänger und Jogger nach draußen, doch bedeutend weniger Ausflügler. Ruhe, die die Flora und Fauna zu schätzen und zu nutzen wissen. Als der Penzberger Benjamin Gerwat jüngst mit seiner Frau und seiner Schafpudelhündin entlang der Loisach in Richtung Urthaler Hof flanierte, da erblickte er eine wahrhaft lebendige Natur. 

Welch Glück war es da, dass er als begeisterter Hobbyfotograf seine Fotoausrüstung nicht zu Hause zurückgelassen hatte, denn „auf diesem Weg haben wir den Frühling und die Natur in voller Blüte erlebt“, schwärmt der Penzberger. Das Paar stieß nämlich auf Exemplare des Echten Alpenenzians, der in kräftigem Blau leuchtete, „zwei einzelne hellblau blühende Exemplare sind uns besonders ins Auge gefallen“, erinnert sich Gerwat, der das außergewöhnliche Pärchen sogleich auf einem Foto festgehalten hat. Dabei musste der Penzeberger aber keineswegs und verbotenerweise geschützte Wiesen betreten, denn mit Hilfe seines Tele-Objektivs konnte er die Pflänzchen ablichten, „ohne ihnen auf den Schlips zu treten“.

Doch nicht allein Blüten fing er dabei mit seiner Linse ein, auch Tiere. So entdeckte er neben Störchen auch in kräftigem Grün leuchtende Eidechsen, die sich in der Ferne wohl unbeobachtet fühlten, als Gerwat knipste. So wirken die Schuppenkriechtiere, die für gewöhnlich blitzschnell in Dickicht verschwinden, sobald etwas raschelt oder sich nähert, auf den Bildern ungewohnt ruhig, als ob sie die ungekannte und neugewonnene Stille genießen. ra

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