Freie Stellen besetzt: Penzberger Rathaus stellt drei neue Mitarbeiterinnen vor

Zweimal Kunst, einmal Personal

Mit Blumenstrauß in den neuen Job eingeführt: Bürgermeisterin Elke Zehetner begrüßt die neuen Rathaus-Mitarbeiterinnen Tanja Schmidt, Andrea Vollmert und Anne Götzelmann gemeinsam mit Rainer Knapp vom Personalamt (von links).

Penzberg – Heinrich Campendonk bekommt noch mehr weibliche Gesellschaft: Gleich zwei neue Mitarbeiterinnen verstärken das Team im Museum Penzberg, beide versiert auf dem Gebiet der Kunst. Und auch im Personalamt rührt sich was, hier sorgt nun eine Weilheimerin für die Gewinnung von Mitarbeitern.

Viele Bewerbungen, die ins Rathaus flattern, sind für Elke Zehetner stets ein Zeichen dafür, dass ein großes Interesse besteht, an den Stellen, aber auch an der Stadt. Und auf Ausschreibungen des Rathauses folge nicht selten viel Post, Mappenstapel auf ihrem Schreibtisch seien ihr nicht fremd, wie die Bürgermeisterin andeutet, als sie die drei neuen Mitarbeiterinnen im Rathaus begrüßt. Damit dürften ein paar jener Stapel nun abgebaut sein. 

Eigentlich war sie mitten in ihrem Volontariat, doch die Teilzeitstelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum reizte sie: Nun pendelt Anne Götzelmann von München nach Penzberg, um in der Campendonk-Sammlung zu wirken. Die 30-Jährige, die Kunstgeschichte und Archäologie studiert hat, verstärkt von nun an das Team im Museum Penzberg und füllt die Lücke, die Diana Oesterle bei ihrem Wechsel in die mit Freia Oliv geteilte Museumsleitung hinterließ. Eine Stelle, die „relativ breit aufgestellt“ ist, so Götzelmann. Von der Ausstellungskonzeption über Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Kultur- und Kunstvermittlung: ihr Aufgabengebiet ist vielfältig. Ein Grund, weshalb es die Münchnerin nach Penzberg zog, aber nicht der einzige: „Ich mag die Berge sehr gern“, schmunzelt sie. Und soziale Kontakte hat sie in Penzberg auch schon: Ein paar ihrer Freunde kommen aus der Gegend. 

Ebenfalls neu im Team des Museums: Tanja Schmidt. Die 44-Jährige wird als Teamassistentin in der Öffentlichkeitsarbeit tätig sein – wie ihre Kollegin Götzelmann in Teilzeit. „Ich bin eigentlich Quereinsteigerin“, erzählt die Penzbergerin. Doch qualifiziert ist sie für die Museumsarbeit allemal: Schmidt hat bereits in Münchner Museen gearbeitet, im Bayerischen Nationalmuseum und in den Pinakotheken. Mit Kunst kennt sie sich folglich bestens aus. 

Unterstützung, die Freia Oliv und Diana Oesterle gut gebrauchen können im Jubiläumsjahr. Denn anlässlich des 100-Jährigen der Stadt Penzberg sind zwei umfangreiche Ausstellungen geplant. Eine zweigeteilte dreht sich dabei um die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts: Eine Bilderwelt im Museum zeigt das Alltagsleben in der Stadt, eine Bilderwelt im Bergwerksmuseum zeigt die Auswirkungen der Industrialisierung und Mechanisierung auf Penzberg. Und selbstverständlich will die Sammlung Campendonk ihrem Namen gerecht werden und widmet eine weitere Ausstellung dem Expressionisten Heinrich Campendonk und seiner Rolle im „Arbeitsrat für Kunst“. 

Und noch ein weiterer Stuhl im Rathaus wurde nun in Teilzeit besetzt: Die Weilheimerin Andrea Vollmert, zuvor bei einem Personaldienstleister beschäftigt, wird sich künftig um die Belange der Mitarbeiter kümmern. Im Personalamt soll sich die 33-Jährige vor allem dem Recruiting widmen, wie die Gewinnung neuer Mitarbeiter im Fachchinesisch heißt. (Mehr dazu in der Printausgabe am 16. Januar) ra/la

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