Generationswechsel in Traditionsbetrieb

Peter Reßl führt ab sofort Benediktbeurer Metzgerei

Familie Reßl
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Ehefrau Daniela und Sohn Benedikt komplettieren Peter Reßls Familienbetrieb.

Seit 1911 steht die Metzgerei Reßl in Benediktbeuern für Qualität und Tradition. Schon seit Generationen bietet der Betrieb Einheimischen wie Kunden aus der Region hochwertige Fleisch- und Wurstwaren an. Verstärkt etabliert sich das Geschäft mit Produkten von heimischen Bauern, die artgerechte Haltung, gentechnik- und silagefreie Fütterung sowie kurze Transportwege garantieren. Seit dem 1. Januar führt Peter Reßl in der 5. Generation die Metzgerei. Er möchte die hohen Standards beibehalten und weiter ausbauen.

Dass Peter Reßl nicht einfach nur in die Fußstapfen – des Vaters bis zum Ururgroßvater – tritt, stellt der Benediktbeurer unzweifelhaft klar: „Ich bin nicht nur Metzger aus Tradition, sondern aus Berufung“, erklärt Reßl. Seit dem 1. Januar hält er die Geschicke des Betriebs allein in seinen Händen.

Reßl und seine Frau Daniela bieten ein breites Spektrum an Fleisch- und Wurstwaren für den Alltag ebenso wie für einen besonderen Anlass: Ob für den Grillabend ein saftiges Steak, für die gemütliche Brotzeit bayrische Spezialitäten wie Hausgeräuchertes, Pressack oder Leberkäse, oder für ein Festmenü erlesenes Fleisch: Frische und Qualität sind in jedem Fall garantiert. Und natürlich profitiert auch die Küche im benachbarten Gasthof von Reßls hochwertigem Sortiment. Nach dem Motto „Was wir nicht selber machen können, gibt es nicht.“ Der Metzgermeister aus Leidenschaft will nicht einfach nur als Lieferant von Fleisch und Wurst, sondern als Genuss pur verstanden werden: „Unser Rezept ist einfach: Ich verkaufe nur Produkte, die auch mir selber schmecken.“

Angefangen hatte alles vor genau 110 Jahren. Damals hatte Ururgroßvater Josef Reßl das Geschäft in der Dorfstraße gegründet. Sein Vater, mit Namen auch Josef Reßl, übernahm das Geschäft 1998. Peter Reßl erinnert sich, wie er schon als dreijähriger Bub im Geschäft „mitlief“, alle Facetten des Gewerbes kennenlernte, sogar das Schlachten: „Bis vor etwa einem halben Jahr haben wir selber geschlachtet“, erzählt Reßl. Doch auch jetzt weiß der passionierte Metzger genau, woher sein Fleisch stammt und legt äußerst viel Wert auf artgerechte Haltung. Beispielsweise stamme das Schweinefleisch von so genannten Strohschweinen, „die nicht konventionell auf Spaltenböden gehalten werden, sondern auf mit Stroh ausgelegten Steinböden“, lässt Daniela Reßl wissen. Zudem würden diese Tiere regelmäßigen Auslauf im Innen- und Außenbereich des Stalls erhalten und ohne Silage sowie gentechnikfrei gefüttert.

Auch bei allen anderen Sorten wie etwa dem Rindfleisch werde drauf geachtet, dass die Tiere aus der Region kämen und artgerecht gehalten würden. Die Tiere stammen von heimischen Bauern, lange Transportwege gibt es hier nicht. Dann stimme einfach auch die Fleischqualität, erklärt der 27-Jährige. Doch nicht nur der Qualität wegen unterstützt Reßl regionale Anbieter: „Darüber stehe ich dafür ein, dass Landwirtschaft wieder Landwirtschaft sein darf.“ Von den hohen Standards in der Haltung überzeugt sich Reßl persönlich.

Nicht nur Metzger aus Tradition, sondern aus Berufung!

Metzgerei Reßl
Auf die Qualitätskontrolle legt Peter Reßl großen Wert. © Metzgerei Reßl
Metzgerei Reßl
Peter Reßls hausgemachte Fleisch- und Wurstwaren sind einfach einmalig gut. © Metzgerei Reßl
Metzgerei Reßl
Produktion und Zerlegung sind in einem modernen Gebäude im Benediktbeurer Gewerbegebiet untergebracht. © Metzgerei Reßl
Metzgerei Reßl
Peter Reßl verkauft nicht nur Fleisch und Wurst, sondern Genuss pur. © Metzgerei Reßl
Metzgerei Reßl
Schon seit Generationen bietet der Betrieb hochwertige Fleisch- und Wurstwaren an.  © Metzgerei Reßl

Als Meister ist er Kenner seines Fachs. Direkt nach der Beendigung der Schule erlernte er 2009 bis 2012 in Mittenwald den Beruf des Metzgers. Direkt danach besuchte er die Meisterschule in Augsburg. Anschließend war klar, dass er im elterlichen Betrieb mitarbeiten würde: „Mein Vater hat mir alles vermittelt, was man in diesem Beruf braucht“, ist Peter Reßl seinen Eltern dankbar. Der passionierte Metzger steht 3 Uhr in der Früh schon im Betrieb, bereitet alle Waren frisch zu. „Von meinen halben Nachtschichten merken die Kunden nichts“, verkündet Reßl überzeugend vergnügt.

Derzeit unterstützen Peter Reßl drei weitere Metzger in der Produktion. Daniela Reßl leitet das Geschäft mit vier Verkäuferinnen sowie einer Auszubildenden in der Dorfstraße 7. Änderungen sind nicht geplant, es gelte, „das Bewährte zu bewahren“, ergänzt der Fachmann. Sobald Corona es zulasse, will Reßl jedoch wieder Grill- und Bratwurstseminare anbieten.

Die Metzgerei Reßl ist jeden Dienstag, Donnerstag und Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr sowie von 14.30 bis 18 Uhr geöffnet, mittwochs ebenfalls von 7.30 bis 12.00 Uhr, und an Samstagen sogar schon ab 7 Uhr. Eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen befindet sich direkt vor dem Geschäft. Telefonisch ist die Metzgerei Reßl unter der 08857 / 282 erreichbar. Unter dieser Rufnummer nimmt Ehefrau Daniela Reßl auch Vorbestellungen entgegen. Darüber hinaus ist ebenso E-Mail-Kontakt möglich: Info@metzgerei-ressl.de

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