Kinderbetreuungsplätze in Penzberg

Pfarrei soll planen dürfen

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Penzberg - Neues in Sachen Kinderbetreuungsplätze: Der Stadtrat berät in der nächsten Sitzung über einen Planungsauftrag für einen Kindergarten an der Pfarrei Christkönig. 

Jetzt also doch: Nachdem die Mehrheit im Stadtrat mitsamt Bürgermeister Hans Mummert im Dezember es noch abgelehnt hatte, die Planung für neue Kindergärten in Auftrag zu geben, zeichnet sich nun zumindest in einem Punkt eine Kehrtwende an: Wie Mummert nun bestätigte, soll der Stadtrat am 28. Januar der Pfarrei Christkönig den Planungsauftrag für den Bau eines neuen Kindergartens erteilen. Bei dieser Sitzung wird der Stadtrat auch den vor drei Wochen zurückgewiesenen CSU-Antrag erneut auf dem Tisch haben. Die darin ebenfalls geforderte umgehende Suche für einen neuen Standort des Familienzentrums Arche Noah mitsamt Kindergarten sowie die Planung einer Erweiterung der Kinderkrippe Spatzennest lehnt Mummert zu diesem Zeitpunkt aber ab. „Drei Projekte auf einmal anzugehen, ist aber nicht machbar“ so Mummert. Und weil die Pfarrei Christkönig das Grundstück für den neuen Kindergarten kostenlos zur Verfügung stellt, hat dieses Projekt natürlich auch noch einen besonderen finanziellen Charme. Derweil machen die Elternbeiräte vom Arche Noah-Kindergarten und der Übergangsgruppe in Steigenberg sowie des Spatzennests weiter mobil mit ihrer Unterschriftenaktion, um eine sofortige Planung für alle drei Einrichtungen zu erwirken. An diesem Samstag sprechen die Initiatoren der Aktion ab 10 Uhr aktiv die Menschen auf der Straße an und sammeln weitere Unterschriften. Start der Aktion ist vor der Stadtapotheke. Und am 22. Januar um 17 Uhr folgt die Aktion „Lichtermeer“ auf dem Stadtplatz. „Hier kommen alle betroffenen Kinder mit Eltern zusammen und entzünden eine Kerze, so kann gezeigt werden um wie viele Kinder es sich handelt“, sagt Sprecherin Alexandra Reiter. Ein Vorgehen, das Bürgermeister Mummert jedoch kritisiert: „Ich finde es nicht gut, wenn man Kinder für eine Sache instrumentalisiert, die sie noch gar nicht verstehen.“ la/akr (mehr in der Samstagsausgabe)

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