„Stark sein für Menschen“

Pflegeausbildung am Klinikum Penzberg gestartet

Pflege Azubis im Krankenhaus Penzberg
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Klinik-Chef Claus Rauschmeier (2.v.l.), Ärztlicher Direktor Dr. Florian Brändle (4.v.l.), Pflegedirektorin Lydia Pietsch (2.v.r.) und die Praxisanleiter begrüßten die Pflegeazubis Christina Schmid (5.v.l.), Evelin Reiser (M.), Ana Maria Curujeda (6.v.r.), Laura Grundner (5.v.r.), Vladimir Belanov (4.v.r.) und Josip Sunjo (r.).

Unter dem Titel „Stark sein für Menschen“ hat zum 1. September der erste eigene Jahrgang am Klinikum Penzberg seine Pflegeausbildung im Rahmen der neuen „Generalistik“ in Kooperation mit der Berufsfachschule für Pflege Penzberg begonnen.

Sechs Männer und Frauen im Alter zwischen 17 und 53 Jahren, deren persönlicher Hintergrund zwar sehr verschieden ist, aber die eines eint: Der Wunsch, mit ihrem künftigen Beruf, kranken Menschen zu helfen. „Wir freuen uns, dass Sie hier bei uns Ihre Ausbildung beginnen, denn wir wissen, dass es schwierig ist, Menschen zu motivieren, in einem Krankenhaus zu arbeiten“, so Ärztlicher Direktor Dr. Florian Brändle.

Zusammen mit Klinik-Chef Claus Rauschmeier, Pflegedirektorin Lydia Pietsch und den Praxisanleiterinnen des Klinikums hatte er zum „Kennenlernfrühstück“ in den Veranstaltungsraum geladen. „Wir Ärzte können ohne Sie nichts erreichen, deshalb ist es umso wichtiger, dass wir an einem Strang ziehen, um die Patienten so gut wie möglich versorgen zu können“, betonte Brändle, denn die Arbeit mit Menschen sei etwas „sehr tolles“. Gleichwohl gelte es, einen Mittelweg zu finden zwischen der persönlichen Betreuung des Patienten und der Zeit, die zur Verfügung stehe. „Und es ist natürlich wichtig, dass Ihnen die Arbeit Freude macht. Scheuen Sie sich nicht, bei Fragen oder Problemen unsere Ärzte anzusprechen!“ Geschäftsführer Rauschmeier dankte den Auszubildenden, „dass Sie uns Ihr Vertrauen schenken“ und ermunterte sie: „Fordern Sie uns heraus und nutzen Sie die Gelegenheit, zu lernen, denn Sie liegen uns am Herzen und wir wollen Sie auf Ihrem Weg begleiten“, so Rauschmeier, der selbst vor über 30 Jahren die Pflegeausbildung absolviert hat.

Bevor es für die Auszubildenden in ihre ersten vier Wochen Blockunterricht an der Pflegeschule ging, hatten Pflegedirektorin Lydia Pietsch und ihr Team eine Einführungswoche im Klinikum auf die Beine gestellt. Dabei gab es erste Einblicke in pflegerelavante Themen sowie in den Datenschutz und auch die Arbeitssicherheit. In den kommenden drei Jahren warten nun insgesamt 2100 Theorie- und 2500 Praxisstunden auf die künftigen Pflegefachfrauen und -männer. Die Praxisausbildung findet vornehmlich in den verschiedenen medizinischen Fachgebieten am Klinikum Penzberg statt. Weitere verpflichtende Einsätze, beispielsweise in der akuten und ambulanten oder stationären Langzeitpflege, werden in nahegelegenen externen Einrichtungen angeboten. Der theoretische Teil wird an der Berufsfachschule für Pflege in Penzberg im Blockunterricht erlernt.

Die Holding Starnberger Kliniken GmbH vereint die Unternehmenstöchter Klinikum Starnberg, Klinikum Penzberg, Klinikum Seefeld und die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Außenstelle Wolfratshausen unter einem Dach. Geschäftsführer der Holding ist Dr. Thomas Weiler, Alleingesellschafter der Landkreis Starnberg. Ebenfalls zusammengeführt unter der Dachmarke „Starnberger Kliniken“ sind die Residence, die Berufsschule für Krankenpflege und die Gesundheitsakademie. Per Managementvertrag wird die landkreiseigene Klinik Dr. Robert Schindlbeck in Herrsching geführt.

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