Pralinen für den guten Willen

Musikschulleiter Johannes Meyer (4. von links) ist mächtig stolz auf seine Schüler, die bei „Jugend musiziert“ vordere Plätze abgeräumt haben. Beim Landeswettbewerb in Freising Ende März sind dann auch Annika Popp, Alina Bollhagen und Leonhard Güntner (von rechts) sowie Bianca Albert (5. von rechts) dabei.

„Ohne Fleiß kein Preis“, sagte Johannes Meyer, der Leiter der Musikschule, und meinte damit die frisch gekürten Preisträger von „Jugend musiziert“. In einer kleinen Feierstunde wurden die Nachwuchs- musiker im Rathaus geehrt. Die Duos Annika Popp (14, Hackbrett) und Alina Bollhagen (15, Klavier) sowie Leonhard Güntner (11) und Bianca Albert (12, beide Klavier) landeten beim Regionalwettbewerb in Garmisch-Partenkirchen auf dem ersten Platz und nehmen Ende März am Landeswettbewerb in Freising teil.

Erste Plätze gab es außerdem für Sophia Zurmühl (8) an der Gitarre sowie für Valentin Schroth (6) und Anna-Katharina Glockzin (8) am Klavier. „Ich bin sehr stolz auf eure Leistungen“, sagte Meyer und dankte auch den Lehrern und Eltern, die die Kinder immer zu Höchstleistungen motiviert hätten. Das Ensemble Sandra Mooshammer (15, Violine) und Bianca Albert (Klavier) kam in Garmisch-Partenkirchen auf Rang zwei. Dritte Plätze gab es für die Duos Paul Bunk (11, Viola) und Leonhard Güntner (Klavier), Valentina Flüggen (6, Violine) und Sebastian Wilhelm (18, Klavier) sowie für Sophia Güntner (13, Violine) und Johannes Szperalksi (17, Klavier). Unter den 179 Teilnehmern des Regionalentscheids von „Jugend musiziert“ befanden sich 15 Musikschüler aus Penzberg. Für ihre guten Leistungen wurden die jungen Musiker mit Gutscheinen der Buchhandlung Rolles belohnt. Auch Bürgermeister Hans Mummert war zum Gratulieren gekommen und beneidete die Nachwuchskünstler um deren „wunder- schönes Hobby“. Er selbst habe nie die Gelegenheit gehabt, ein Instrument zu spielen, bedauerte der Rathauschef. „Wenn ich in zweiein- halb Jahren in Ruhestand gehe, lerne ich vielleicht ein Instrument an der Musikschule“, schmunzelte Mummert und warf schon mal einen vorsichtigen Blick auf die Zeit nach Ende seines Amtes. Vermutlich wird sich bis dahin auch die wenig befriedigende Raumsituation der Musikschule verbessert haben. Für die Musikschule, die derzeit ihren Unterricht in mehreren Gebäuden durchführt, solle endlich „eine Heimat“ gefunden werden. Als möglichen Standort für die Musikschule nannte Hans Mummert die alten Turnhallen der Bürgermeister-Prandl-Schule, wo man eventuell auch noch einen Anbau errichten könnte. Darüber hinaus sollten auch die Stadthalle und das ehemalige Metropol-Kino von der Musikschule genutzt werden. Um- gesetzt könnten diese Maßnahmen in den nächsten zwei bis drei Jahren werden. Dann nämlich, wenn die neue Sporthalle beim Wellenbad errichtet ist und die alten Turnhallen der Mittelschule frei werden. Mummerts Einsatz für die Musikschule verhallte nicht ungehört. Diana Güntner, die Vorsitzende des Elternbeirats, bedankte sich beim Bürgermeister mit Pralinen dafür, dass er „eine Heimat für die Musikschule in die Agenda aufgenommen hat“. Und weiter sagte sie: Die Stadt sorge dafür, dass „eine solide und nachhaltige musikalische Ausbildung möglich ist“.

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