Den Puck versenkt

Sind von den Eisflächen auf der Berghalde hellauf begeistert: Tobias, Christian, Sebastian und Katharina bei einer kurzen Eishockeypause.

Der Platz ist etwas versteckt und nicht leicht zu finden, dafür garantiert der schattige Fleck bestes Eis: An der Berghalde wurde Anfang der Woche die Eissaison eröffnet. Der städtische Bauhof hat in den vergangenen Wochen zwei Eisflächen hergerichtet, die Jung und Alt zum Eishockeyspielen und Schlittschuhfahren nutzen können.

Die ersten Kinder, die mit Eishockeyschläger und Helm über die Eisflächen flitzten und nach dem Puck jagten, waren Tobias, Christian, Sebastian und Katharina aus Iffeldorf. Ihre Mütter schauten sich das muntere Treiben in sicherer Entfernung von der Außenlinie aus an. „Wir sind froh, dass wir jetzt die Eisfläche haben“, erklärt Susanne Bichlmayr. „Natureis!“, betont die Leiterin des Bauhofs. Dessen Mitarbeiter hatten in den vergangenen Tagen die beiden Flächen hinter dem Beachvolleyballplatz - im Sommer befinden sich dort flache Tümpel - mit Folien ausgelegt, mit Sand gefüllt und anschließend mit Wasser voll laufen lassen. Den Rest besorgte die Kälte. „Ein sehr gutes Eis, eine vernünftige Eisfläche“, befand Tom Sendl, im Rathaus zuständig für Medien, Kultur und Freizeit, am Spielfeldrand, während er die Kinder auf dem Eis beobachtete, die den Puck in dem kleinen Eishockeytor versenkten. Für die Wartung der beiden Plätze sorgt ebenfalls der Bauhof. „Wir räumen den Platz, wenn es schneit und halten den Betrieb aufrecht“, verspricht Susanne Bichlmayr. Sogar abends sind die Eisflächen nutzbar. In einem kleinen Kästchen kann man Münzen einwerfen, mit etwas Glück springt dann das Flutlicht an und sorgt für echte Natureis-Atmosphäre. Die Marken gibt es im Büro von Ordungsamtsleiter Peter Holzmann. Sorge bereitet Bauhof-Leiterin Susanne Bichlmayr und Tom Sendl lediglich, dass die Stelle hinter dem Berghalden-Stüberl, an dem sich die beiden Eisflächen befinden, nicht auf Anhieb zu erkennen ist. „Wir hoffen aber, dass die Kinder das Angebot nutzen, so lange es geht“, betont Sendl.

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