Baum fällt in Penzberg

Ross hilft: Auf der Berghalde werden kranke Eschen ausgeholzt

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Penzberger Berghalde: Alois Deisenberger mit seinem Ross bei der Arbeit.
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Penzberg – Auf der Penzberger Berghalde wurden bereits 30 kranke Bäume gefällt. Ein Ross hilft bei den Arbeiten, die wegen des Eschentriebsterbens stattfinden.

Bereits 2008 wurde der erste Nachweis für das Sterben der bayerischen Eschentriebe gefunden: Die heimischen Bäume werden von einem Pilz befallen und in ihrer Verbreitung und Entwicklung beeinträchtigt.

Auch vor der Penzberger Berghalde macht dieser Schädling in Pilzform keinen Halt. Seit Anfang des Monats ist Alois Deisenberger vom städtischen Bauhof dabei die betroffenen Eschen zu fällen - 30 Bäume waren es im März. „Im besten Fall fällt einfach nur ein Ast aus der Krone, aber im schlimmsten Fall fällt die ganze Esche einfach um. Wir hatten schon einzelne Bäume, die schon gar keine Rinde mehr hatten“, so beschreibt Alois Deisenberger die befallenen Bäume auf der Berghalde.

Unterstützung erhält der Bauhofmitarbeiter und Vereinsvorsitzender der „Rosserer“ von einem seiner Pferde. „Das Ross ist für diese Arbeiten bestens geeignet, da es unglaublich wendig ist“, erklärt Deisenberger.

Bereits 30 kranke Eschen wurden auf der Berghalde gefällt.

Laut Andreas Wowra, im Rathaus verantwortlich für die Grünordnung der Stadt, könnte es noch „Jahre dauern bis alle beschädigten Bäume gefällt und entfernt sind“. Anstatt der gefällten Eschen sollen bereits heuer im Frühjahr Linden und Vogelbeeren gepflanzt werden, teilt Wowra auf Nachfrage mit. Max Müller

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