Rückrundenauftakt in der Bundesliga

Schneiderfahrt nach Hamburg: Penzberger Futsaler verlieren mit 4:7

  • Andreas Baar
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Penzberg - Nur den Hafen genossen: Sonst gibt es für die Futsaler des FC Penzberg zum Bundesliga-Rückrundenauftakt bei den Wakka Eagles Hamburg nichts zu holen.

Mit einer 7:4-Niederlage im Gepäck ging es für die Penzberger Futsaler wieder heim ins Oberland. „Wir haben ordentlich angefangen, hatten die Chance in Führung zu gehen, haben es aber nicht genutzt. Im Gegenzug bekommen wir das 1:0 gegen uns“: So fasst Kapitän Maxi Kalus gegenüber der Rundschau den Start gegen die Wakka Eagles Hamburg zusammen. Die erste Hälfte war geprägt von vielen Fouls. Nach dem Sechsmeter-Tor (11.) erhöhen die Gastgeber eine Minute später per Zehn-Meter-Freischuss auf 2:0. Es folgte das 3:0 (16.). „aus dem Nichts“, so Kalus, erzielt Goalgetter Samir Azizi postwendend den 1:3-Anschluss (16.). Noch vor der Halbzeit erhöhten jedoch die Hamburger auf 4:1 (19.).

Vier Freischüsse nicht verwandelt

Die Penzberger nutzen ihre Chancen nicht. „Wir haben viermal einen Zehn-Meter-Freischuss nicht getroffen. Der Torwart hat alle gehalten“, berichtet Kalus. Nach dem 5:1 (27.) stellt Fazlican Verep auf 5:2 (28.). „Ab da haben wir dann versucht mit dem fünften Feldspieler zu spielen, was dann auch mit einem Tor geklappt hat“, so Kalus. Er selbst erzielte das 5:3 (37.). Die Penzberg waren wieder etwas dran, kassierten aber gleich wieder ein Tor: 6:3 für Hamburg durch ein Eigentor von Andrej Skoro (38.). Alen Patak schaffte noch den 6:4-Anschlusstreffer (39.).

Schlechtes Gefühl

Penzberg warf danach alles nach vorn. Die Hamburger aber stellten in der 40. Minute noch auf 7:4. Fazit von Kapitän Kalus: „Vom ganzen Spiel her waren wir immer in Rückstand, hatten dann nie so das Gefühl, dass wir etwas mitnehmen könnten.“ Grundsätzlich habe der FCP die Zweikämpfe nicht gut geführt und die Torchancen nicht genutzt.

„Endspiel“ am Sonntag

Die FCP-Futsaler liegen damit in der Tabelle mit sieben Zählern auf Platz sechs, gefolgt von den punktgleichen Wakka Eagles und Fortuna Düsseldorf (sechs). Auf dem Abstiegsplatz rangiert die TSG Mainz-Bretzenheim (5 Punkte) – die Mainzer treten am Wochenende (Sonntag, 16. Januar, 15 Uhr, Wellenbadhalle) in Penzberg an. FCP-Kapitän Kalus macht klar: „Das ist ein Endspiel.“

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