Schule in Shanghai

Können schon die ersten Brocken Chinesisch: Die Schüler aus der 9. und 10. Klasse des Gymnasiums bereiten sich mit Lehrer Christoph Hopfmüller (hinten 4. von links) auf ihre zweiwöchige Reise nach Asien vor.

Die Aufregung ist den Neunt- und Zehntklässlern bereits jetzt etwas anzumerken. Denn Mitte Februar besucht diese Gruppe des Gymnasiums Penzberg mit zwei Lehrern die Volksrepublik China. In wöchentlichen Treffen bereiten sich die Schüler derzeit intensiv auf die zweiwöchige Reise ins Reich der Mitte vor.

In China gibt es viele gute Tischtennisspieler, die Volksrepublik hat über eine Milliarde Einwohner und steht unter Führung einer kommunistischen Partei. Das ist das, was die meisten Menschen hierzulande über das ostasiatische Land wissen. Im Rahmen ihres zweiwöchigen Aufenthalts erfahren die Gymnasiasten sicherlich wesentlich mehr über China. Denn in der ersten Woche wohnen die Neunt- und Zehntklässler bei chinesischen Gastfamilien in Shanghai und besuchen die Yangpu Highschool. „Um das chinesische Schulsystem und den Alltag der Schüler und Familien kennen zu lernen“, sagt Clara Xylander aus der 9e. Die zweite Woche steht für die Penzberger Schüler dann im Zeichen der Besichtigungen. Auf der Reise nach Peking schauen sie sich viele Sehenswürdigkeiten an. Ende Februar ist der Besuch dann zu Ende, doch der Kontakt zu den Gastschülern bleibt erhalten, denn im Juli kommen einige junge Chinesen zum Gegenbesuch nach Penzberg. Um für die Reise optimal vorbereitet zu sein, treffen sich die Schüler seit Dezember einmal in der Woche nachmittags in der Schule. „Sie lernen auch Chinesisch“, erklärt Christoph Hopfmüller, der zusammen mit seiner Kollegin Gudrun Geißbauer die Jugendlichen in das ferne Land begleitet. Im Rahmen eines Chinesisch-Kurses lernen die Schüler die wichtigsten Elemente dieser so kompli- zierten Sprache mit ihren zwar kunstvollen, für mitteleuropäische Augen aber höchst verwirrenden Schriftzeichen. Zudem stehen Referate über Kultur, Geschichte der Volksrepublik sowie Städte, Land, Leute auf dem Programm der wöchentlichen Treffen. „Auch Benimm- und Verhaltensregeln lernen die Schüler“, ergänzt Christoph Hopfmüller. Für die Gymnasiasten in diesem Zusammenhang sicherlich nicht unangenehm: In China darf in der Öffentlichkeit ungeniert gerülpst werden. Dafür sollte ein Wunsch nicht direkt, sondern immer andeutungsweise geäußert werden, um die chinesische Höflichkeit zu wahren. Die 22 Schüler, die die Reise nach China antreten, dürfen sich glücklich schätzen. Sie wurden unter 34 Mädchen und Buben des Gymnasiums ausgewählt, die sich bei der Schule schriftlich auf Englisch beworben hatten. Und sie sprechen auch schon die ersten Brocken Chinesisch.

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