Ende des „Wahnsinns“ gefordert

Anti-Corona-Demonstration auf dem Stadtplatz: Lilia Baron fordert einen Untersuchungsausschuss

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Lilia Baron kritisierte bei der jüngsten Versammlung auf dem Stadtplatz die Maskenpflicht und Das Gelbe Blatt.

Penzberg – Die sechste Protestveranstaltung der Kritiker der Corona-Maßnahmen konnte nach kurzem Gastspiel auf der Berghalde wieder auf dem Stadtplatz stattfinden – und erneut waren es rund 80 Interessierte, die den Reden folgten.

Diesmal war es Lilia Baron, die als Hauptrednerin dazu aufrief, nicht alle Informationen zu Corona unreflektiert zu übernehmen. „Ich will die Macht über mein Leben nicht in andere Hände übergeben“, sagte sie unter viel Beifall. Es sei kein Geheimnis, dass „gelogen wurde, bis sich die Balken biegen“, so Baron. Und die Bürger? „Sie leisten Gehorsam wie Schafe. Das ist gefährlich für unsere Freiheit“, sagte die Rednerin. Den Politikern sei auch dadurch eine neue Macht zuteil geworden. „Und die ist ihnen zu Kopf gestiegen“, rief sie aus. Dass die Welt nicht untergegangen sei, „hat jedenfalls nichts mit den verhängten Maßnahmen zu tun“, zeigte sie sich überzeugt. Baron kritisierte ferner die weiterhin in vielen Bereichen geltende Maskenpflicht: „Die Poren der Stoffe sind ja viel größer als das Virus, die Masken bringen nichts.“ Wohl aber denjenigen, die sie herstellten. „Lasst uns diesem Wahnsinn einen Ende setzen“, forderte sie, bevor sie noch die Medien, allen voran die öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunkanstalten, aber auch Das Gelbe Blatt kritisierte, denen sie vorwarf, die Bevölkerung nicht neutral zu informieren, wenn sie sich etwa kritisch mit den Verschwörungstheo­rien der Corona-Demonstranten auseinandersetzen. „Deshalb müssen wir das in die Hand nehmen“, sagte Lilia Baron und forderte einen unabhängigen Untersuchungsausschuss „für die derzeit gelebte Realsatire“. Und sie sprach sich gegen eine weitere Spaltung der Bevölkerung aus, „die nur mehr als Corona-Leugner einerseits und regierungstreue Bürger andererseits dargestellt wird“. dd

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