Specker will Kräuterpark bekannter machen

Jetzt haben die Freien Wähler in Bad Heilbrunn einen Ehrenvorsitzenden: Rolf Weitzmann (rechts) mit Konrad Specker.

Die Nähe der Freien Wähler (FW) Bad Heilbrunn zur örtlichen CSU ist nicht zu übersehen. Denn Ehrengast beim Neujahrsempfang der Freien war in diesem Jahr nicht etwa der (verhinderte) FW-Landtagsabgeordnete Florian Streibl, sondern CSU-Bürgermeister Thomas Gründl. Und der äußerte sich, wie auch der FW-Vorsitzende und Vize-Bürgermeister Konrad Specker, sogleich lobend über die beiderseitige gute Zusammenarbeit. „Es gibt zwischen uns ein stilvolles Miteinander“, bestätigten sich die beiden einstigen Kontrahenten um das Bürgermeisteramt gegenseitig.

So sah Gründl auch keinen Grund, sich umfangreich zu kommunalpolitischen Themen im Kurort zu äußern, um, wie er sagte, „sich nicht wiederholen zu müssen“. Specker hatte nämlich zuvor schon den Kräuterpark, die Zukunft der Ortsmitte und die Machbarkeitstudie für die Umgehungsstraße angesprochen, freilich, ohne dass dabei viel Neues zutage kam. Den Kräuterpark, sagte Specker, müsse man „künftig besser vermarkten und bekannter machen, um noch mehr Besucher anzulocken“. Allerdings stünden Überlegungen an, die Kräuter-Manufaktur im Haus des Gastes in eine Betreibergesellschaft umzuwandeln, da die Gemeinde diese alleine nicht mehr handhaben könne, wie Specker betonte. Zur Umgehungsstraße stellte er zudem die Frage in den Raum, ob es die überhaupt brauche, während er bezüglich Ortsmitte auf die Mitte Januar stattfindende Klausurtagung des Gemeinderates verwies, bei der man zusammen mit Experten einen Leitfaden entwickeln wolle. Der Neujahrsempfang fand im recht kleinen Rahmen statt, was Specker sich damit erklärte, dass es zwischen den Wahlen schwierig sei, „die Leute zu motivieren“. So waren auch von den sieben Gemeinderäten nur vier erschienen. Rolf Weitzmann, der seit 1982 bei den Freien Wählern ist, und 21 Jahre im Vorstand mitwirkte, davon die meiste Zeit als Vorsitzender, wurde bei dieser Gelegenheit zum Ehrenvorsitzenden ernannt. „Die Arbeit hat mir immer viel Spaß gemacht“, versicherte er seinen Mitstreitern.

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