Suche nach Alternativen

Bald voller Bäume: Wenn der Stadtplatz umgestaltet wird, fallen dort auch alle Parkplätze weg. Jetzt beginnt die Suche nach Alternativen.

Wenn im Laufe dieses Jahres mit der Neugestaltung des Stadtplatzes begonnen wird, dann fallen in der Penzberger Innenstadt auch zahlreiche Parkplätze weg. Ein Umstand, der den Gewerbeverein im Dezember zu einem ebenso kurzen wie erfolglosen Aufkochen der Tiefgaragendiskussion bewog. Dieses Thema ist nun auch für die Einzelhändler gegessen, wie Tatjana Patermann erklärt. CSU-Fraktionssprecher André Anderl wirbt derweil erneut für den Bau eines zentrumsnahen Parkdecks.

Die CSU hatte den Bau eines Parkdecks an der Karlstraße schon vor ein paar Jahren in die Diskussion gebracht, ohne dafür aber eine Mehrheit im Stadtrat zu finden. Nun aber sieht Anderl die Zeit reif für dieses Projekt: „Wenn der Stadtplatz nicht mehr für die Autos zur Verfügung steht, brauchen wir alternative Parkplätze“, so der CSU-Mann. Das Parkdeck, das im Hinterhof des ehemaligen BMW-Autohauses Schneider entstehen sollte, könne in modularer Bauweise errichtet und bei Bedarf erweitert werden. „Das große Plus an diesem Standort ist die zentrale Lage, weil sowohl die Bahnhofstraße wie auch Stadthalle und Musikschule schnell zu Fuß erreichbar sind“, betont Anderl. Tatjana Patermann, die stellvertretende Vorsitzende des Gewerbevereins, hält sich bei diesem The- ma bedeckt, sie sagt aber: „Nachdem in den vergangenen Jahren immer mehr Parkplätze weggefallen sind, müssen wir jetzt darüber reden, wo neue geschaffen werden können.“ Genau darüber wolle der Gewerbeverein in den nächsten Wochen mit den Stadträten sprechen. Dabei ist Patermann sehr daran gelegen, dass nach den Irritationen der Vergangenheit ein Konsens zwischen Einzelhändlern und Stadträten gefunden wird. „Denn in der Parkplatzfrage wollen wir ja alle dasselbe“, ist Tatjana Patermann überzeugt.

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