Susanne Kettl ist Stellvertreterin von Jan Pfeil an der PI Penzberg

Neue Vize-Chefin bei der Polizei

Penzberg - Seit 1. August hat die Polizeiinspektion Penzberg eine neue Vizechefin: Susanne Kettl übernahm den Posten der stellvertretenden Dienststellenleiterin von Johannes Kufner, der nach eineinhalb Jahren als Interimslösung in Penzberg wieder zur Grenzpolizeiinspektion Murnau ging.

Susanne Kettl ist 50 Jahre alt und freut sich auf ihre Aufgabe: „Die Arbeit in Penzberg macht mir Spaß.“ Zu den Hauptaufgaben Susanne Kettls zählen bei der PI Penzberg die Dienst- und Einsatzplanung. „Es ist eine Herausforderung, das alles zu koordinieren“, erklärt die 50-jährige Mutter zweier Kinder (18 und 16). Jan Pfeil, der PI-Leiter, berichtet, dass es zwischen seiner Arbeit und der seiner Stellvertreterin „bei einer so kleinen Landinspektion eine große gemeinsame Schnittmenge“ gebe. „Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Einsatz“, betont Pfeil. In ihrer Funktion als Vizechefin ist Susanne Kettl auch Leiterin der Verfügungsgruppe mit den Ermittlungsbeamten. Dabei gehe es auch um Qualitätssicherung, erklärt Pfeil.

Um sich besser einzugewöhnen, ist Susanne Kettl schon seit 1. Juli an der PI Penzberg tätig. Was hat sie hier schon kennengelernt? „Die Nonnenwaldstraße“, lacht die Vizechefin, die mit ihrer Familie in Ohlstadt wohnt. Bekanntlich sind an der Nonnenwaldstraße die beiden Asylbewerber­unterkünfte untergebracht. Zuvor war Susanne Kettl seit 2011 Leiterin der Ermittlungsgruppe in der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen, wo sie es mit häuslicher Gewalt und Einbrüchen zu tun bekam. Der große Unterschied zu Penzberg? „Hier ist nur eine Streife unterwegs.“

Ihre neue Rolle als stellvertretende Dienststellenleiterin bedeutet für Susanne Kettl einen Karrieresprung mit neuen Aufgaben samt höherer Gehaltsstufe. „Ich trage mehr Verantwortung, bin zuständig für 32 Beamte an der PI Penzberg“, sagt die erfahrene Polizistin. Ihren Berufsstart hatte sie 1989 bei der weiblichen Kriminalpolizei am Präsidium München. Durch ein Erlebnis war sie als Jugendliche mit der Kripo konfrontiert worden und wollte das dann auch machen. Weitere Stationen waren unter anderem die Kripo in München, ein Studium für den gehobenen Dienst und die PI GAP. Zeit für Hob­bys bleibt nur wenig. „Ein bisschen Reiten und Mountainbiken“, sagt die 50-Jährige. Ihre 16-jährige Tochter ist beim SC Riessersee Eiskunstlauf-Leistungssportlerin im C-Kader. „Da sind wir sehr viel unterwegs“, grinst Susanne Kettl. akr

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